h EBEL

Topscorer Brett Findlay fehlt den Foxes wochenlang. © V. Antonello

HCB: Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste

Der personelle Aderlass beim HCB Südtirol Alperia nimmt kein Ende. Arg dezimiert tritt er die Reise zum Auswärtsspiel nach Székesfehérvár an.

Das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch die laufende Zwischenrunde des HC Bozen – und wohl noch weit darüber hinaus. Nach dem Langzeitausfall von Andrew Crescenzi muss nun auch Matt MacKenzie, wie befürchtet, die Saison vorzeitig beenden. Nachdem der kanadische Verteidiger in Klagenfurt unglücklich von einem Puck getroffen wurde, diagnostizierten die Ärzte einen Bruch des dritten Mittelhandknochens, der operativ behandelt werden muss. Er saß bei der Heimniederlage am Sonntag gegen Salzburg mit bandagiertem Arm auf der Tribüne.

Findlay verpasst Playoff-Start

Neben MacKenzie nahmen Paul Geiger und Brett Findlay Platz. Während Defensivspezialist Geiger unmittelbar vor der Rückkehr in die Startformation steht, hat sich Findlays Verletzung am Montagmorgen als deutlich schlimmer erwiesen, als zunächst angenommen. Bei ihm wurde eine Schulterverletzung festgestellt, die erst in rund drei Wochen vollständig ausgeheilt sein wird. Damit droht Bozens Topscorer sogar für die komplette erste Playoff-Phase auszufallen. Sollten die Foxes im Viertelfinale früh scheitern, bliebe es für Findlay in dieser Saison bei 50 Einsätzen und 49 Scorerpunkten.
„Die Anderen müssen jetzt einen Schritt dazumachen“
HCB-Coach Kai Suikkanen
Der dezimierte HC Bozen tat sich in der Schlussphase gegen Salzburg zwar enorm schwer, körperlich dagegen zu halten, doch als Ausrede lässt Trainer Kai Suikkanen den personellen Aderlass in Hinblick auf das Ungarn-Gastspiel nicht gelten: „Jedes Spiel in der Pick Round ist schwierig, man spielt gegen die besten Teams. Wir müssen versuchen unser Spiel noch etwas zu verbessern. Die Ausfälle müssen jetzt die Anderen kompensieren und einen Schritt dazu machen.“

Foxes müssen Auswärtsschwäche ablegen

Bei Fehervar gegen Bozen kommt es am Dienstag um 18 Uhr zum Duell zweier Tabellennachbarn. Die Teufel belegen in der Pick Round mit drei Punkten (einen Sieg) aus sieben Spielen Platz 6, die Südtiroler sind mit sieben Punkten (zwei Siegen) 5. Für beide Mannschaften zählt daher im Kampf um Platz 4 und das damit verbundene Heimrecht im Playoff-Viertelfinale nur ein Sieg.

Die Foxes kämpfen in Szekesfehervar auch gegen einen Auswärtsfluch, gingen doch die letzten fünf Auftritte in der Ferne allesamt verloren. Der Negativlauf startete übrigens am 1. Februar ausgerechnet beim nächsten Gegner. Fehervar hatte zuletzt zu Hause aber ebenfalls seine Probleme und ist in der Zwischenrunde nach drei Spielen als einziges Team vor eigenem Publikum noch ohne Punkte.

Die EBEL-Spiele vom Dienstag:
Pick Round
Fehervar – Bozen (18 Uhr)
Salzburg – Graz (19.15 Uhr)
Klagenfurt – Wien (19.15 Uhr)

Quali Round
Innsbruck – Linz (19.15 Uhr)
Dornbirn – Znojmo (19.15 Uhr)

Autor: fop

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2019 Sportnews - IT00853870210