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Für den EHV Linz gab es eine heftige Watschn. © APA / EXPA/REINHARD EISENBAUER

Klubs sind gegen eine Aufnahme: Der EHV Linz blitzt ab

Der Eishockey-Streit in Linz sorgte in den letzten Wochen und Monaten für viel Wirbel. Nun haben die Klubs der Liga eine Entscheidung gefällt.

Anfang April hatte es in Linz ein Eishockey-Beben gegeben: Nach einem internen Zoff mit Black-Wings-Boss Peter Freunschlag spalteten sich einige Mitglieder ab und gründeten den EHV Linz. Plötzlich gab es in der Stahlstadt 2 Eishockey-Vereine.


Nun hat der EHV einen Aufnahmeantrag gestellt, um im nächsten Jahr in der länderübergreifenden Eishockey-Liga (ehemals EBEL) spielen zu können. Weil auch die Black Wings weiterhin Teil der Liga sind, wären somit 2 Vereine aus Linz am Start gewesen.

Die Tür bleibt zu
Am Montag mussten die 10 Vereine, darunter auch der HCB Südtirol Alperia, über eine Aufnahme des EHV Linz entscheiden. Dabei verpasste der neu gegründete Klub die notwendige Zweidrittelmehrheit. Für die Aufnahme wären 7 von 10 Stimmen notwendig gewesen. Bratislava war aufgrund seiner Probemitgliedschaft nicht stimmberechtigt.

Der EHV Linz zeigte sich enttäuscht, wird aber weiter machen und hofft auf einen positiven Ausgang beim nächsten Versuch. „Natürlich war die Enttäuschung im ersten Moment groß, aber wir akzeptieren diese Entscheidung und sehen sie als Auftrag, weiterzuarbeiten und die Strukturen so auszubauen, dass ein erneuter Lizenz-Antrag positiv endet“, erklärte Präsidentin Kristine Egger.

Autor: det/apa

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