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Im Zentrum des Streits: Das Eishockey-Stadion in Linz. © BWL/Reinhard Eisenbauer

Linz-Streit: Black Wings klagen gegen Stadion-Rauswurf

Der Eishockey-Streit in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz geht in die nächste Runde. Die Black Wings haben gegen den Rauswurf aus dem Stadion Klage eingereicht.

Nach der Gründung eines neuen Eishockeyklubs in Linz gehen in der Stahlstadt seit Tagen die Wogen hoch. Vorläufiger Höhepunkt war der Stadionentzug für die Black Wings. Ohne Spielstätte steht der Klub vor dem Aus, trotz gültiger Einschreibung für die nächste Saison. Eingeschrieben ist auch der EHV Linz, der neue Verein in der 200.000-Einwohner-Stadt. Weil der Stadionbetreiber, die Linz AG, zum Neo-Klub übergesprungen ist, hätte der EHV Linz im Gegenzug zu den Black Wings ein ligataugliches Stadion zur Verfügung.

Black Wings legen Klage ein
Doch beugen wollen sich die Black Wings und deren Präsident Peter Freunschlag nicht. Stattdessen hat er jetzt Klage gegen den Stadionentzug eingereicht. Der Rauswurf sei nicht rechtens, so Freunschlag. Der Vertrag mit der Linz AG, der 2005 auf die „Dauer des Spielbetriebs“ unterzeichnet wurde, sei weiterhin gültig.

Die Linz AG hält mit der schriftlichen Kündigung entgegen. Zudem sei man auch als Sponsor bei den Black Wings ausgetreten. Jetzt muss ein Gericht über die Gültigkeit des Vertrages entscheiden. Sollte die Linz AG recht bekommen, drohen die Black Wings mit einer hohen Schadensersatzsumme.

Autor: cst

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