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Antti Karhula musste in Szekesfehervar seine Koffer packen.

„Massiver Vertrauensverlust“: Fehervar wirft den Trainer raus

Überraschende Nachrichten aus Szekesfehervar: Antti Karhula muss seinen Posten als Cheftrainer räumen. Der ICE-Hockey-Ligist aus Ungarn gibt einen „massiven Vertrauensverlust“ als Grund an.

Fehervar war eine der Überraschungsmannschaften der ICE-Saison 2020/2021. Die Ungarn zeigten erfrischend offensives Eishockey und konnten sich direkt für die Playoffs qualifizieren. Das war in den zehn Jahren zuvor nur zwei Mal passiert. Im Viertelfinale gab es zwar eine klare Niederlage gegen Wien (die Capitals sweepten in das Halbfinale), doch das ist nicht der Grund für die Trennung.


Vielmehr soll den Fehervar-Bossen das verlorene Pokalfinale gegen Debrecen (MOL Liga) ein massiver Dorn im Auge sein. Viktor Szelig, der Generalmanager der Magyaren sagt: „Eine weitere Zusammenarbeit wäre unmöglich.“ Vor ein paar Wochen hörte sich die Sache noch ganz anders an, als Fehervar den Vertrag mit Karhula um ein weiteres Jahr verlängerte. Was ist also passiert?

Pokal-Niederlage als Auslöser
Offenbar hat der Gewinn des ungarischen Pokals in der Führungsriege von Fehervar einen großen Stellenwert. Vor dem Halbfinale, das am vergangenen Wochenende über die Bühne ging, suchte der Klub das Gespräch mit dem Trainer, um ihm das zu verdeutlichen. Fehervar gewann anschließend zwar das Semifinale, musste sich aber im Endspiel mit 4:5 (Colton Hargrove erzielte einen Dreierpack) geschlagen geben.

Die sportliche Leitung soll in der Folge extrem verärgert gewesen sein und hielt Karhula mangelnden Einsatz und Professionalität vor, was der Finne wiederum vehement bestritt. Als Folge entließ Fehervar den Headcoach. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Autor: cst

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