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Manuel Nikolic wird künftig in der Schweiz als Schiedsrichter arbeiten.

Nordtiroler Schiri-Brüder wechseln in die Schweiz

Nicht überall beliebt, doch dank internationaler Erfahrung begehrt: Die Brüder Kristijan und Manuel Nikolic werden künftig keine Spiele des HCB Südtirol Alperia mehr leiten. Sie sind in die Schweiz gewechselt.

In einem Interview mit der Plattform Ring-Sports gaben die Nikolic-Brüder bekannt, dass die künftig keine EBEL-Spiele mehr leiten werden. Stattdessen werden die beiden Innsbrucker in der Schweiz ihre Dienste verrichten. Bereits in der abgelaufenen Saison haben die Nikolics einige Spiele bei den Eidgenossen geleitet, jetzt folgt der fixe Wechsel zum Schweizer Verband. Die sportliche Herausforderung habe den Ausschlag gegeben, so die Brüder.

Undankbarer Job? „Sind auch nur Menschen“
Für die Foxes-Fans heißt das, dass künftig zwei international erfahrene Referees nicht mehr in die Eiswelle kommen. Wie traurig die Bozner Anhänger darüber sind, ist eine andere Frage. Schiedsrichter sind wohl nie sonderlich beliebt, doch mit den Nikolic-Brüdern haderte der HCB-Anhang in den letzten Jahren des Öfteren. Manuel Nikolic, der seit 2012 als „Zebra“ tätig ist und bereits WM-Spiele geleitet hat, ist sich des undankbaren Jobs bewusst: „Man muss schon wissen, was man pfeift und was auch nicht. Wenn einmal ein Fehler passiert, was passieren kann, dann musst du als Schiedsrichter dazu stehen. Wir sind eben auch nur Menschen.“

Ein kleines Hintertürchen auf das eine oder andere Spiel in der Heimat lassen sich die Brüder dann aber doch offen: „Wir haben der EBEL einiges zu verdanken und es ist nicht ausgeschlossen, dass wir nicht das eine oder andere Spiel in der Liga doch pfeifen. Das ist Sache der Verträge.“

Autor: cst

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