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Foto: Pattis/Antonello

Overtime | Mr. Zuverlässig und Mr. Heißsporn

Die neue SportNews-Overtime ist da – und damit auch die Auf- und Absteiger der vergangenen Eishockey-Woche. Heute im Fokus: Rittens Dauer-Scorer und Bozens Draufgänger.


Der Aufsteiger
Simon Kostner (Rittner Buam)

Auch wenn Rittens Leistungen in der heurigen Saison – bedingt auch durch die eiserne Verjüngungskur im Kader – schwankend verlaufen, so ist ein Spieler eine Konstante: Simon Kostner. Der Grödner, der seit 2014 in den Diensten der Buam steht, spielt auch in diesem Jahr wieder eine solide Saison und ist in der Scorer-Wertung der beste Azzurro: 27 Zähler, die sich aus 10 Toren und 17 Vorlagen zusammensetzen, stehen dem wieselflinken Center zu Buche. Somit liegt Kostner auf Rang 9 in der Scorer-Wertung der AlpsHL.

Zwar benötigte Kostner heuer etwas Anlaufzeit (in den ersten Partien punktete er häufig nur in einzelnen Spielen, dafür aber ordentlich), ist nun aber ein konstanter Punktgarant: In den letzten 12 Matches ließ er sich – mit Ausnahme von 2 Spielen – immer mindestens einen Scorer-Zähler gutschreiben. Auch am Wochenende zeigte der 30-jährige Stürmer auf: Beim 4:1-Sieg über Salzburg hatte er mit einem Tor und einem Assist maßgeblich Anteil am Erfolg seiner Rittner. Besonders geschmeckt haben dürften Kostner seine beiden Auftritte gegen Gröden: Er brachte es in diesen beiden Spielen nämlich nicht nur auf 3 Punkte (1 Tor, 2 Assists), sondern durfte mit seinen Buam auch 2 Mal einen Sieg gegen das Team seines Vaters Erwin Kostner bejubeln.
Der Absteiger
Mike Halmo (HC Bozen)

Mike Halmo ist einer, der für sein hartes Spiel bekannt ist. Einer, der bei den Checks nicht zurückfährt. Einer, der in schwierigen Phasen des Spiels auch mal ein richtiges körperliches Ausrufezeichen setzen kann. Diese physische Stärke ist ein wichtiger Bestandteil im Spiel des HC Bozen. Allerdings läuft es für den Kanadier heuer noch nicht rund.

Seit seinem bösen Zusammenprall mit dem Villacher Patrick Bjorkstrand am 22. Dezember (den einige als absichtlichen Check ansahen) und der damit verbundenen 3-Spiele-Sperre haben die Referees den 29-Jährigen besonders auf dem Radar. Und so bekam er in der letzten Woche nach einem Check gegen den Kopf des Innsbruckers Samuel Herr vom Sportgericht eine 2-Spiele-Sperre aufgebrummt. Eine harte Entscheidung, trotzdem musste Halmo das Wochenende auf der Tribüne verbringen und ist nun innerhalb von 18 Tagen für 5 Partien gesperrt gewesen.

Klar ist: Der Angreifer muss sein Temperament in den heißen Phasen des Spiels etwas zügeln. Denn auch wenn er leistungsmäßig noch nicht da ist, wo er bei seiner Premieren-Saison im HCB-Dress 2018 war, bleibt er ein immens wichtiger Bestandteil des Teams. Dass die Foxes 3 der 5 Spiele während Halmos Sperre verloren haben, ist ein klarer Beweis dafür.


Autor: det

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