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Medvešcak Zagreb bei der 0:11-Pleite im Jänner in der Bozner Eiswelle. © V. Antonello

Pleite und sportlich am Boden: Zagreb beendet die Saison

Die Regular Season brachte EBEL-Klub Medvešcak Zagreb mit einem Rumpfkader über die Runden, jetzt ist aber Schluss. Die Kroaten werden an der in Kürze beginnenden Qualification Round nicht teilnehmen.

„Diese Entscheidung ist aufgrund von mehreren Faktoren zustande gekommen“, sagte EBEL-Geschäftsführer Christian Feichtinger bei der Generalversammlung am Montag: „Es ist für alle Beteiligten besser, wenn Zagreb nicht an der Qualification Round teilnimmt.“

Die Kroaten waren im November nach dem Rückzug eines großen Sponsors in arge Finanznöte geraten. Mehrere Spieler haben Zagreb in der Folge verlassen, die letzten Matches gingen oft mit doppelstelligen Niederlagen zu Ende. So waren beispielsweise bei der 0:11-Niederlage gegen den HC Bozen nur zehn Feldspieler am Eis.

EBEL-Interesse: Feldkirch mit Liebherr-Geldern?

Jetzt ziehen die Kroaten einen Schlussstrich. An der Qualification Round, die nach den abschließenden zwei Spieltagen der Regular Season beginnt, werden die Hauptstädter nicht mehr teilnehmen. Dass Zagreb in der nächsten Saison erneut in der EBEL spielt, ist aber keinesfalls ausgeschlossen.

Das EBEL-Interesse erneut deutlich hinterlegt hat Feldkirch. Die Vorarlberger, ein alter Traditionsklub in Österreich und aktuell in der AlpsHL, wollen nächstes Jahr unbedingt in der Erste Bank Eishockeyliga spielen. Das Liga-Präsidium wird jetzt die Infrastruktur unter die Lupe nehmen, doch an der 5200 Plätze fassenden Vorarlberg Arena sollte die Aufnahme nicht scheitern.

Österreichischen Medienberichten zufolge, soll das Großunternehmen Liebherr (ein Kühlschrankhersteller mit starkem regionalen Bezug zu Feldkirch) hinter dem möglichen EBEL-Einstieg der Monfortstädter stehen – bestätigt ist das allerdings bisher nicht.

Autor: cst

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