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Die entscheidende Szene: Nach Videostudium wurde das Tor zum vermeintlichen 3:3-Ausgleich für den VSV nicht gegeben. © Rene Krammer

Stunk im Kärntner Derby: Villach legt Protest gegen Spielwertung ein

Die Schlusssekunde des 3. Spiels im Kärntner Playoff-Derby zwischen dem Villacher SV und dem Klagenfurter AC hat ein Nachspiel. Die Villacher haben am Mittwoch bei der ICE Hockey Liga Protest gegen die Wertung des 3:2-Siegs des KAC eingelegt.

So etwas gab es in der ICE noch nie! Der Villacher SV will die Niederlage im dritten Playoff-Spiel gegen den KAC nicht akzeptieren und hat offiziell Protest eingereicht. Aber was war passiert? Die Villacher haben in der letzten Sekunde des Spiels den Treffer zum vermeintlichen 3:3-Ausgleich erzielt, doch das Tor zählte nicht mehr. Nach Meinung des VSV ist der Treffer von Jordan Caron, den die Referees nach Video-Studium aberkannt haben, rechtzeitig gefallen.


„Der VSV legt offiziell Protest gegen die Wertung des Spiels ein und beantragt, den Spielstand von 3:3 innerhalb der regulären Spielzeit von 60:00 Minuten festzustellen. Nach Studium aller verfügbaren Videosequenzen und Analysen ist ersichtlich, dass der Puck vor Ablauf der regulären Spielzeit die Torlinie überquerte. Unserer Auffassung nach beinhaltet das Umstellen der Uhr von 00:01 auf 00:00 noch eine restliche Spielzeit von 99 Hundertstel“, gaben die Villacher bekannt. Die Referees hatten das Tor ursprünglich gegeben, ihre Entscheidung nach Video-Studium aber zurückgenommen.

Der Klagenfurter AC hat sich bisher nicht zu der Szene geäußert. Im hitzigen Kärntner Playoff-Duell steht es nach drei Spielen 2:1 für den KAC – vorausgesetzt es bleibt bei der Spielwertung zu Gunsten der Rotjacken.

Autor: cst/apa

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