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Doug Mason hat beim HCB nicht mehr das Sagen. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Trainer-Rauswurf: Bozen trennt sich von Doug Mason

Das desolate Vorstellung am Sonntag in Znojmo schrie nach Konsequenzen, nun hat der HCB Südtirol Alperia die erste gezogen: Trainer Doug Mason muss die Koffer packen.

Nach nur gut drei Monaten der Zusammenarbeit gehen Mason und der HC Bozen getrennte Wege. Der vergangene Sonntag und damit die schallende 2:10-Klatsche gegen Orli Znojmo war de facto der letzte Arbeitstag des Kanadiers in Bozen.


Während die Spieler am Montag ihren trainingsfreien Tag genossen, rauchten im Bozner Vereinssitz die Köpfe. Als erste und wohl nicht letzte Maßnahme auf den holprigen Saisonstart wurde schließlich die Trainer-Reißleine gezogen. Für Mason endet das Engagement in der Südtiroler Landeshauptstadt nach nur 20 Meisterschaftsspielen bzw. 11 Siegen und 9 Niederlagen.

Der 66-Jährige, der in dieser Liga bereits für Graz und Klagenfurt sowie zuvor jahrelang in der DEL tätig war, hat es in seiner Amtszeit nie geschafft, aus Spielern, die mitunter zu den besten der Liga zählen, eine funktionierende Einheit zu formen. Zu keinem Zeitpunkt war ein funktionierendes Spielsystem zu erkennen, stattdessen weist der HCB eine der löchrigsten Defensiven (69 Gegentore) und mit die schlechtesten Special Teams der Liga auf. Nach der 2:6-Derby-Klatsche gegen Pustertal und dem jüngsten Debakel in Tschechien war sein Abgang absehbar – selbst wenn ihm mit dem Achtelfinal-Einzug in der Champions Hockey League und dem folgenden unglücklichen Aus gegen Lukko Rauma durchaus auch Achtungserfolge zu Buche standen.

Die Klubführung hat bereits einen engeren Kreis an Nachfolgekandidaten festgelegt, solange aber kein neuer Headcoach in der Eiswelle an der Bande steht, hat Assistenztrainer Fabio Armani das Kommando inne. Er leitete bereits Dienstagmittag seine erste Trainingseinheit.


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