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Christian Feichtinger, der Geschäftsführer der bet-at-home ICE Hockey League © © PULS24/Fellner

Viele Fragezeichen vor dem Start der ICE Hockey League

Unter schwierigsten Voraussetzungen und mit vielen Fragezeichen wagt die ICE Hockey League am Freitag den Neustart.

ICE Hockey League statt EBEL heißt es nun, doch statt Neuausrichtung gilt das Hauptaugenmerk den Problemen wegen der Corona-Pandemie. Wirtschaftliche Sorgen, Zuschauer-Limitierung und die Angst vor einem weiteren Saisonabbruch überwiegen die sportlichen Ziele.


ICE-Präsident Jochen Pildner-Steinburg, auch Präsident der Graz99ers, schätzt den Einnahmenausfall der Klubs auf 15 bis 30 Prozent ein. „Es ist eine sehr herausfordernde Zeit“, sagte der Steirer. Aber „wir wollen auch, dass wir ein Signal setzen, dass man in den schwierigen Zeiten Sport betreiben kann“, so Pildner-Steinburg.

„Wir schauen Schritt für Schritt, dass wir so viel Eishockey wie möglich vor so vielen Zuschauern wie möglich haben.“
Christian Feichtinger

Geschäftsführer Christian Feichtinger will die Situation nicht beschönigen. „Werden wir komplett verschont bleiben? Wahrscheinlich nicht. Wir schauen Schritt für Schritt, dass wir so viel Eishockey wie möglich vor so vielen Zuschauern wie möglich haben“, betonte er.
Das „Return to Play“-Konzept
Mit einem „Return to Play“-Konzept will die ICE nun wieder durchstarten. „Das Konzept beruht auf drei Säulen: das grundsätzliche Präventionskonzept, zweitens und am wichtigsten die Gesundheit der Sportler sicherstellen und drittens das Fankonzept“, erklärte Feichtinger. Es gibt nur nummerierte Sitzplätze, Essen und Getränke dürfen nur auf den Sitzplätzen konsumiert werden.

Neben lokal unterschiedlicher Vorgaben gibt es auch die grenzüberschreitende Problematik, sind doch mit den acht österreichischen Klubs, Bozen, Fehervar und Neueinsteiger Bratislava Capitals Mannschaften aus vier Ländern im Einsatz. Im Falle des Falles ist daher auch ein Szenario, die Meisterschaft geografisch zu reduzieren und beispielsweise als rein österreichische Liga fertig zu spielen, vorstellbar.
Zwischenrunde könnte im Bedarfsfall gestrichen werden
Sollten öfter Spiele abgesagt werden müssen, hat die auf 75 Spieltage angelegte ICE mögliche zeitliche Puffer identifiziert. Der Grunddurchgang mit 44 Runden soll jedenfalls gespielt werden, die Zwischenrunde (10 Spiele) könnte im Bedarfsfall aber gecancelt und das Play-off reduziert werden. „Anfang Dezember werden wir sehen, wie weit fortgeschritten wir sind“, sagte Feichtinger.
Der 1. Spieltag der ICE Hockey League
Freitag:
Bratislava – Bozen (18.30 Uhr)
Graz – Fehervar (19.15 Uhr)
Innsbruck – Dornbirn
Salzburg – Villach
Klagenfurt – Black Wings Linz (19.30 Uhr)

Autor: dl/apa

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Kommentare (1)

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Löschnauer Herbert [melden]

Ich spiele selbst noch aktiv Eishockey und würde es begrüßen das trotz Corona tolle Spiele werden und kein Abbruch wie im Vorjahr. Wir haben unser letztes Spiel auch nicht mehr bestreiten können der Pokal und die Medaillen liegen auf Eis. Darum rann an die neue Saison und vollgas

23.09.2020 08:53

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