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Den Blick in Richtung EBEL gerichtet: Die Spieler der VEU Feldkirch. © Facebook

Von der AHL in die EBEL: Feldkirch macht Ernst

Die Südtiroler Klubs in der Alps Hockey League werden voraussichtlich einen Rivalen verlieren, der HC Bozen in der Erste Bank Eishockey Liga dagegen einen renommierten Gegner hinzugewinnen. Die VEU Feldkirch will nach 15-jähriger Abwesenheit zurück ins Oberhaus.

Neun Mal kürte sich der Traditionsklub aus Vorarlberg zum österreichischen Meister, allein fünf Mal in Folge in den 90er Jahren. Auf internationaler Bühne trafen Feldkirch und der HC Bozen in Vergangenheit bereits aufeinander, nun könnte es schon in der EBEL-Saison 2019/20 zu neuen Duellen zwischen den beiden Teams kommen. Feldkirch will nämlich zurück in die höchste Spielklasse.

In der 5.200 Zuschauer fassenden Vorarlberghalle dürfte schon bald EBEL-Eishockey geboten werden.

Die VEU-Verantwortlichen informierten sich bereits vor Wochen bei der Liga über die Aufnahmebedingungen. Diese sollten ob der bereits vorhandenen Infrastruktur keine größeren Probleme darstellen. Bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend stimmten die Mitglieder einer Bewerbung für die kommende Spielzeit zu. Im Laufe des Dienstag soll der Aufnahmeantrag fristgerecht eingereicht werden.

Nimmt Feldkirch Zagrebs Platz ein?

In der EBEL könnte Feldkirch den Platz von Medvešcak Zagreb einnehmen. Die finanziell schwer angeschlagenen Kroaten mussten zuletzt zahlreiche Leistungsträger ziehen lassen und verkamen dadurch zur Schießbude der Liga. Ob sie das Budget für die nächste Saison stemmen kann, scheint mehr als fraglich. Zwar halten die Liga-Funktionäre am EBEL-Standort Zagreb fest, doch mit Feldkirch als potenziellem zwölften Klub im Starterfeld könnte das bestehende Format auch ohne die „Bären“ beibehalten werden. Demnach dürfte einer Aufnahme der Österreicher nichts im Wege stehen.

Wie österreichische Medien berichten, sondiere Feldkirch jedenfalls bereits den Spielermarkt nach möglichen Verstärkungen für das anvisierte EBEL-Abenteuer.

Autor: fop

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