h Eishockey

Mario Vinci, LIHG-Präsident Tommaso Teofoli und Werner Zanotti

„Eliteliga Serie A“ als Zukunftsprojekt des heimischen Eishockeys

Am Mittwochnachmittag hat die italienische Eishockey-Lega (LIHG) zu einer Pressekonferenz nach Verona geladen. Dort wurden ein zukunftsweisendes Projekt, das in Zusammenarbeit mit den Vereinen ausgearbeitet wurde, offiziell vorgestellt.

Die Grundrisse des Plans wurden bei einem Treffen am 13. April getroffen und sollen in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden. Das Hauptaugenmerk ist dabei auf die finanzielle Transparenz und die Reduzierung der Transferkartenspieler gerichtet. „Wir wollten früh die Weichen für die Zukunft setzen, nun gilt es den Beschluss des Eishockeyverbands abzuwarten. Ziel ist es, bis Ende Juni die komplette nächste Saison zu planen“, erklärt Lega-Präsident Tommaso Teofoli.


Umbenennung

Die Vorsitzenden der einzelnen Vereine haben beschlossen, die Meisterschaft in Eliteliga Serie A umzubenennen, um sich so auch in finanzieller und marketingtechnischer Hinsicht neu auszurichten.


Fünfjahresplan

Mit Beginn der nächsten Saison wird ein fünfjähriges Projekt in Kraft treten. Die größte Neuheit betrifft die Auf- und Abstiege, die in Zukunft abgeschafft werden sollen. Um künftig am Spielbetrieb der höchsten Liga teilnehmen zu können, müssen die Vereine eine Reihe an sportlichen und finanziellen Kriterien erfüllen. Im Augenblick gehören die Erstligisten der vergangenen Saison zum Projekt, allerdings ist diese auch für weitere Klubs offen zugänglich.


Financial Fairplay

Als Hauptziel für die einzelnen Vereine, soll das gesunde Wirtschaften und eine ausgeglichene Bilanzierung fungieren. Sie sollen in Zukunft dazu verpflichtet werden, ihre Jahresbilanzen offen zu legen. Somit soll kontrolliert werden, dass keine Schuldenberge anwachsen.


Reduzierung der Transferkartenspieler

In der nächsten und übernächsten Saison sind pro Eliteliga-Team nur mehr fünf ausländische Akteure zugelassen. Ab der Spielzeit 2015/2016 soll die Zahl sogar aufvier reduziert werden.


Farmteam-Regelung

Die Vereine haben eine Vereinfachung der Farmteam-Regelung beantragt. Demnach soll es einfacher werden, einem jungen Spieler in der Serie A2 Spielpraxis zu geben. Der Austausch der Akteure von der ersten in die zweite Liga soll vereinfacht werden.



Autor: sportnews

Kommentare ( ... )

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..