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Eissportverbandspräsident Andrea Gios, Lucio Topatigh und CONI-Chef Giovanni Malagò (v.r.) © FISG

Hohe Auszeichnung für Lucio Topatigh

Er hat in seiner langen Karriere mehr als 1.000 Spiele bestritten, war bei 14 Weltmeisterschaften und 4 Olympischen Spielen dabei, außerdem gewann er 7 Italienmeistertitel. Die Rede ist von Lucio Topatigh, der nun von Italiens höchstem Sportfunktionär ausgezeichnet wurde.

Der ehemalige Stürmer von Asiago, Devils Mailand und Bozen bekam in Rom von CONI-Präsident Giovanni Malagò die goldene Verdienstmedaille des italienischen Olympischen Komitees überreicht. Diese seltene Auszeichnung erhalten gewöhnlich nur Weltmeister, Olympiamedaillengewinner und Rekordhalter.


Der heute 55-jährige Topatigh war in Italiens Eishockey über Jahrzehnte einer der gefürchtesten Angreifer. Im Nationalteamtrikot, das er von 1985 bis zu Olympia 2006 in Turin trug, sammelte er 54 Tore und 77 Vorlagen. Auch deshalb wurde der „Falco di Gallio“ bereits vor Jahren in die Hall of Fame des internationeln Eishockeyverbands IIHF aufgenommen.

Lucio Topatigh (r.) während seiner Bozner Zeit im Duell mit Merans Karel Metelka. © Max Pattis


„Diese Auszeichnung von Seiten des CONI widme ich meinem verstorbenen Freund und langjährigen Mitspieler in Bozen, Gino Pasqualotto“, so Topatigh, der hinzufügte: „Ich habe als Spieler alles getan, um bei den Leuten in Erinnerung zu bleiben. Noch heute begegne ich vielen Eishockeyfans, die sagen, sie hätten mich damals geliebt oder gehasst. Das sind Eindrücke und Wertschätzungen, die mir mehr bedeuten als irgendwelche Titel.“


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