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In der IHL wird ab kommenden Samstag wieder gespielt.

Der Schiedsrichter-Streit ist beigelegt

Frohe Kunde für das heimische Eishockey: Die unsägliche Posse um den Schiedsrichter-Streik ist beendet. Ab sofort rutscht in allen Ligen wieder der Puck übers Eis.

Am Sonntagabend verkündete der italienische Eissportverband (FISG) die Einigung mit der Spitze der Schiedsrichtervertretung (GAHG), die somit wieder sämtliche Referees für die Abwicklung des Ligabetriebs, von der IHL bis hinunter in die Nachwuchsklassen, zur Verfügung stellt.

FISG macht Geld locker
Das Abkommen beider Seiten umfasst einige Neuerungen, die langfristig für eine bessere Zusammenarbeit sorgen sollen. So soll eine auf internationaler Basis beruhende Fortbildung der Unparteiischen garantiert, die Materialbereitstellung verbessert und die interne Kommunikation zwischen beiden Parteien ausgebaut werden. Auch finanziell kommt die FISG den Schiedsrichtern ein Stück weit entgegen: Ab Januar 2020 werden die Tagessätze der Referees für Jugendspiele angehoben, zudem sollen für die Spesenrückerstattungen klare zeitliche Fenster eingeführt werden. Zur nächsten Saison sollen dann die Schiedsrichter-Vergütungen für alle FISG-Spiele neu ausgehandelt werden.
„Das gesamte italienische Eishockey wird davon profitieren“
FISG-Präsident Andrea Gios
Nach der erzielten Einigung geht FISG-Boss Andrea Gios auf Kuschelkurs mit Schiedsrichtervertreter Renzo Stenico, obwohl deren verbandsinterne Fede den Streit erst so richtig entfacht hatte: „Ich möchte der GAHG-Spitze für die erzielte Einigung danken. Die vergangenen Tage waren keine einfachen für uns alle, doch jetzt können wir mit neuem Enthusiasmus die Erneuerung des Schiedsrichter-Wesens angehen. Davon wird das gesamte italienische Eishockey profitieren.“

Autor: sportnews

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