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Luca Franza will mit Meran den Titel. © Facebook / HC Meran

Meran oder Kaltern: Wer holt sich den Titel?

Am Donnerstagabend fällt der Startschuss für das IHL-Finale. SportNews wirft einen Blick auf die anstehende Best-of-Five-Serie und schildert, was für Meran und Kaltern dafür bzw. dagegen spricht.

HC Meran

Was spricht dafür?
Die Adler haben in dieser Saison die ausgeglichenste und erfahrenste Mannschaft der IHL: Das Team ist mit Spielern gespickt, die über Jahre in der Serie A bzw. in der Serie A2 gespielt und dort auch mehrere Titel gesammelt haben. So zum Beispiel Luca Ansoldi, der zusammen mit Manuel Lo Presti und dem Slowaken Oliver Duris die Offensive anführt. Zudem haben die Passerstädter in den Playoffs bisher nur ein Spiel verloren, sind dementsprechend fit und ausgeruht für das anstehende Finale.

Was spricht dagegen?
In dieser Saison gab es bisher fünf Aufeinandertreffen zwischen dem HC Meran und dem SV Kaltern. Dabei sind Mitterer & Co. vier Mal als Verlierer vom Eis gegangen - darunter auch im Pokalfinale. Will die Mannschaft von Trainer Max Ansoldi den ersten Meisterschaftstitel seit der Saison 2015/2016 in die Höhe stemmen, muss eine Kehrtwende her.

SV Kaltern

Was spricht dafür?
Die Hechte haben das Momentum auf ihrer Seite: Nachdem man gegen Fiemme 0:2 in der Serie zurücklag, gewannen die Männer von Trainer Stan Moore fünf Partien in Folge. Im Halbfinale servierten Andergassen & Co. die favorisierten Eppaner mit 3:1 ab. Maßgeblichen Anteil daran hat Daniel Tedesco. Der Kanadier, der eine sehr junge Mannschaft anführt, punktet im Durchschnitt beinahe zwei Mal pro Spiel. Er ist der Dreh- und Angelpunkt der Kalterer Offensive.

Was spricht dagegen?
Genau diese Tatsache könnte ein Problem werden: Sollte Tedesco nicht liefern, würde die Last auf andere Spieler fallen. Entscheidend wird auch die Frage nach den Kraftreserven sein, denn die Überetscher haben deutlich mehr Zeit auf dem Eis verbracht als Meran. Dazu kommt, dass Kaltern hat im Vergleich zum Gegner eine viel dünnere Personaldecke hat. Das zweite Manko bei den Hechten könnte auch die Verletzung vom wohl besten Torwart der IHL, Daniel Morandell, sein. Sein Back-up Alex Andergassen hat seine Sache bisher allerdings gut gemacht.

So oder so: Auf jeden Fall verspricht das Finale viel Spannung. Das erste Spiel findet am Donnerstag um 20 Uhr in Meran statt.

Autor: leo

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