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Stefan Kobler & Co. haben sich zurückgemeldet. © Tatiana Munerato Photography

Meran schlägt zurück: Alles wieder offen

Zwei Spiele, zwei Auswärtssiege: In der Best-of-five-Finalserie der Italian Hockey League zwischen dem HC Meran und dem SV Kaltern ist alles wieder offen.

Nach der 1:2-Niederlage am Donnerstag rückten die Adler am Samstagabend die Kräfteverhältnisse wieder zurecht und holten sich mit dem 2:1-Erfolg den Heimvorteil zurück. Es war kein glanzvoller, aber enorm wichtiger Sieg der McKay-Truppe, die dadurch wieder alles in der eigenen Hand hat.


Die Zuschauer vor den TV-Bildschirmen hatten es sich am Samstag noch gar nicht gemütlich gemacht, da fiel bereits das 1:0 für die Adler. Thomas Mitterer profitierte von einem haarsträubenden Aufbaufehler der Hechte und gab Alex Andergassen mit einem platzierten Schuss in den Winkel das Nachsehen. Gerade einmal 61 Sekunden waren gespielt. Die Antwort der bis dorthin blassen Gastgeber ließ zunächst auf sich warten, kam dann aber in der 9. Minute. Als Stefan Kobler auf der Strafbank schmorte, nahm sich Simon Vinatzer ein Herz und traf zum 1:1. Der 26-Jährige aus Runggaditsch hatte bereits im ersten Spiel Thomas Tragust bezwungen.

Erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich: Simon Vinatzer © SV Kaltern


In einem Spiel, das von viel Kampf und geringer technischer Raffinesse geprägt war, erspielten sich die Gäste mit Fortdauer der Minuten Feldvorteile. Sie diktierten das Tempo, zwangen die Hechte zu viel Defensivarbeit und schossen Andergassen mit vielen, wenn auch nicht platzierten Schüssen warm. Der Kalterer Schlussmann konnte sich stets auszeichnen, war beim 2:1 durch Fabian Platzer aber machtlos. Wieder war es ein Abspielfehler, den Luca Ansoldi ausnützte und Platzer mustergültig servierte. Der 22-Jährige musste nur noch seine Kelle hinhalten (35.). Das Zwischenergebnis war angesichts der Spielanteile nicht nur verdient, sondern hätte auch noch höher ausfallen können.
Kalterns Moral bleibt unbelohnt
Im Schlussabschnitt kam Kaltern wie verwandelt aus der Kabine, die letzte Durchschlagskraft ließen die Hausherren aber vermissen. So keimte bei den Abschlüssen von Maximilian Sölva, Simon Vinatzer und Michael Felderer durchaus Torgefahr auf, allerdings beunruhigten die Versuche Tragust nur bedingt. Auch im Powerplay verteidigte Meran geschickt, sodass Kaltern nie zur Entfaltung kam. Es blieb trotz einer Felderer-Chance in allerletzter Sekunde beim 2:1 der Adler, die am Dienstag in der Meran-Arena nachlegen wollen.
Italian Hockey League, Finale:
SV Kaltern – HC Meran 1:2
Tore: 0:1 Mitterer (1.01), 1:1 Simon Vinatzer (8.16), 1:2 Platzer (34.35)
Stand in der Serie: 1:1

Schlagwörter: Eishockey

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