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Die Mannen des HC Toblach sind aufs neue Abenteuer fokussiert. © Anton Oberhammer

Zwei aufstrebende Südtiroler und starke Konkurrenz

Nachdem am Donnerstag der HC Eppan, HC Unterland und SV Kaltern vorgestellt wurden, kommen nun die weiteren Teams der Liga zum Zug. Brixen und Toblach zeigen sich bodenständig und zielorientiert.

Sämtliche IHL-Mannschaften Südtirols setzen auf neue und namhafte Übungsleiter. Den Platz des in die Alps Hockey League abgewanderten HC Meran nimmt der AHC Toblach ein.

Brixen will weiterhin wachsen
Der HC Falcons Brixen ist mittlerweile nicht mehr von der heimischen Eishockey-Landkarte wegzudenken, schließlich leistet der Verein aus der Domstadt nicht nur erfolgreiche Jugendarbeit. Der Sterzinger Trainer Alex Gschliesser, der zuletzt Valdifiemme betreute, findet in Brixen einen interessanten Kader vor.

Brixens Spieler werden auch heuer oft jubeln © Social Media


Der Stamm der Mannschaft ist entweder erfahren oder aufstrebend und sollten die Schlüsselspieler fit und bei Laune bleiben, ist auch das Halbfinale keine Utopie. Besondere Verantwortung wollen der starke Torwart Philipp Kosta, HC Pustertal-Defensivneuzugang Maximilian Leitner und der zuverlässige Skorer Matt O´Shaugnessy, der auch Skills- und Assistenztrainer ist, übernehmen. Patrick Bona, der auch in diesem Winter wieder für die Eisacktaler stürmt, wird jedenfalls kürzer treten: „So wie beinahe die gesamte Liga, ist auch unser Team verjüngt worden. Uns ist es ein Anliegen, dass die jungen Akteure Chancen und Verantwortung bekommen, ich persönlich werde da sein, wenn ich gebraucht werde, im Fokus steht aber die junge Generation. Insgesamt bin ich davon überzeugt, dass wir überraschen können.“
Toblach suchte eine neue Herausforderung
Für den AHC Toblach ist die sportliche Herausforderung groß, schließlich wird man im kommenden Jahr, nach Saisonen des Erfolgs in der dritten Spielklasse Italiens und in der österreichischen „Kärntner-Liga“, gegen namhafte Gegner auch lernen müssen, mit schwierigen Situationen umzugehen. Vize-Präsident und Sturmveteran Klaus Volgger bringt die Situation wie folgt auf den Punkt: „Wir wollen in die neue Liga hineinwachsen und uns profilieren. Zuversichtlich stimmt mich vor allem, dass wir ohne Druck aufspielen können.“

Kapitän Patrick Rizzo ist einer der erfahrenen Führungsspieler bei Toblach. © Anton Oberhammer


Nachdem es der Vereinsführung gelungen war, den verdienten Stamm der Mannschaft zu halten, standen noch punktuelle Verstärkungen des Kaders an. Diese sollen dabei mithelfen, dass der „AHC Toblach Dobbiaco Icebears“ in dieser geschichtsträchtigen Saison ( S+ recherchierte die Hintergründe) ordentlich mitmischen kann. Der mobile italokanadische Verteidiger Nick Rein und Stürmer Mateo Coltellaro (ebenfalls Italo) wagen in diesem Jahr erstmals den Sprung über den großen Teich und können als Wundertüten bezeichnet werden. Die Mischung im Teamgefüge scheint auf jeden Fall weiterhin zu stimmen.
Fünf Gegner wollen den Südtirolern ein Bein stellen
Seit man in Mailand kleinere Brötchen backt, ist mit dem HC Varese stärker zu rechnen, da er in den letzten Jahren viele starke regionale Spieler an sich binden konnte. Anders als Caletti und Co. konnte Lokalrivale HC Como im besagten Pool weniger oft fischen. Im Trentino kämpfen der ASD Pergine und der HC Valdifiemme um die Vorherrschaft. Beide Vereine sind unangenehme Gegner und fixe Größen der Liga, die es auch in der diesjährigen Saison mit allen Kontrahenten aufnehmen können. Traditionsverein HC Alleghe wird derweil weiterhin seine Linie mit jungen Spielern fortführen, diesen stehen mit Berger und Kiviranta zwei ausländische Stürmer zur Seite.

Schlagwörter: Eishockey ihl

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