h Nordamerika

Fehlstart für Draisaitl und die Oilers © SID / Codie McLachlan

144 Tage Pause: Oilers verlieren beim Neustart

Die Edmonton Oilers haben einen Fehlstart in das Finalturnier der NHL in eigener Halle hingelegt. Zum Auftakt der Qualifikationsrunde gegen die Chicago Blackhawks verlor der Altmeister aus Kanada 4:6 und steht nach einer katastrophalen Defensivleistung bereits mit dem Rücken zur Wand. Der Sieger der Best-of-five-Serie zieht ins Viertelfinale um den Stanley Cup ein.

„Wir haben viel zu viele Fehler gemacht und zu viele Zweikämpfe verloren, so einfach ist das“, sagte Oilers-Cheftrainer Dave Tippett: „Wenn du dein Spiel für die Play-offs nicht auf ein höheres Level heben kannst, hast du das Nachsehen.“

Für Draisaitl begann das erste Punktspiel nach 144 Tagen Corona-Zwangspause optimal: Sein Zuspiel verwertete Kapitän Connor McDavid bereits in der 3. Minute zur frühen Führung für die Oilers. Doch Chicago antwortete noch im ersten Drittel mit 4 Toren in 7 Minuten.
Der deutsche Topscorer der abgebrochenen Hauptrunde verkürzte (25.), doch 2 weitere Gegentreffer vor der 2. Drittelsirene entschieden das Spiel. Daran änderten auch die Tore von James Neal und Ryan Nugent-Hopkins nichts mehr. Der Tscheche Dominik Kubalik, in der vergangenen Saison noch für den HC Ambri-Piotta auf dem Eis, war mit zwei Toren und drei Vorlagen der überragende Spieler.

Besser lief es für Tobias Rieder. Der Stürmer traf beim 4:1 seiner Calgary Flames über die Winnipeg Jets zum zwischenzeitlichen 2:1. Die New York Islanders gewannen 2:1 gegen die Florida Panthers. Stürmer Tom Kühnhackl bekam beim Team aus dem Big Apple 11:33 Minuten Eiszeit, Torhüter Thomas Greiss saß auf der Bank.

Vor dem 1. Bully in Edmonton hatte Matt Dumba von Minnesota Wild, einer der wenigen dunkelhäutigen Spieler in der NHL, in einer eindringlichen Ansprache auf dem Eis mehr Anstrengungen im Kampf gegen Rassismus gefordert. Bei der US-Hymne ging der Kanadier als erster NHL-Profi aufs Knie, Malcolm Subban (Chicago) und Darnell Nurse (Edmonton) legten ihm demonstrativ die Hand auf die Schulter.
In Toronto, der anderen „Blase “ für das abgeschottete Finalturnier, hatte zuvor Jaccob Slavin das 1. Tor in der NHL-Geschichte im Monat August geschossen. Der Verteidiger leitete damit den 3:2-Sieg der Carolina Hurricanes gegen die New York Rangers ein. In den beiden kanadischen Städten kämpfen insgesamt 24 Teams um den Stanley Cup, der Anfang Oktober überreicht wird.

Zuvor hatten die Carolina Hurricanes gegen die New York Rangers einen knappen Sieg gefeiert.

Autor: sid

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210