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Bill Peters entschuldigte sich. © AP / Jeff McIntosh

Starcoach Bill Peters gesteht rassistische Aussagen

Der Trainer der Calgary Flames Bill Peters hat zu den Rassismus-Vorwürfen erstmals Stellung genommen. In einem offenen Brief an den General Manager der Flames Brad Treliving gesteht er die Tat und entschuldigt sich gleichzeitig.

In den letzten Tagen dreht sich die Welt in der NHL vor allem um ein Thema: Bill Peters und die Rassismus-Vorwürfe des in Nigeria geborenen Akim Akliu. Dieser behauptet, dass der 54-Jährige ihn in der Saison 2009/10 rassistisch beschimpft habe. Damals hatte Aliu unter Chefcoach Peters bei den Rockford IceHogs in der American Hockey League gespielt. Auf seinem Twitter-Profil schrieb er, dass Peters ihm gegenüber in seinem Rookie-Jahr in der Kabine mehrfach die „N-bomb“ (Nigger/Anm. d. Red.) fallen gelassen habe, weil ihm seine Musikauswahl nicht gefiel.

Daraufhin leiteten die Calgary Flames eine Untersuchung ein und zogen Peters aus dem Verkehr. So stand der Kanadier beim Spiel seiner Mannschaft am Mittwoch nicht hinter der Bande.

Peters zeigt Reue
Inzwischen hat sich der frühere Nationaltrainer Kanadas zu den Vorwürfen geäußert: „Ich weiß, dass meine Kommentare Ärger und Enttäuschung ausgelöst haben und ich verstehe warum. Die Aussage, die keineswegs meine Werte widerspiegelt, habe ich aus Frust getätigt. Ich wollte mit der Aussage niemanden verletzen und sie galt nicht einer speziellen Person. Es tut mir Leid.“

Ob Peters diese Affäre den Job kosten wird, ist unklar. So lang die Untersuchungen aber nicht abgeschlossen sind, sei die Rückkehr von Peters auf die Trainerbank, laut Treliving, undenkbar.

Hier die Stellungnahme:


Autor: leo

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