h Eishockey

Daniel Frank spielt seit sieben Jahren im Dress des HC Bozen. © V. Antonello

Mein All-Star-Team | Daniel Frank

Im Laufe seiner Karriere kommt so mancher Spieler weit herum, steht mit Cracks von verschiedenen Kontinenten am Eis. Andere bleiben ihrem Heimatverein treu und teilen sich dort mit Akteuren aus nah und fern die Umkleidekabine. Viele von ihnen dürften aufgrund ihrer spielerischen Klasse, ihrer Härte oder ihrer Ausstrahlung in der Erinnerung haften geblieben sein. SportNews hat Südtiroler Spieler nach ihrer persönlichen Top Six befragt. Heute an der Reihe: Daniel Frank.

Der 26-Jährige aus Meran wurde beim HCM ausgebildet, durchlief später die Talentschmieden von Red Bull und Kaufbeuren, ehe er im Sommer 2013 zum HC Bozen wechselte. Heute ist Daniel Frank der große Publikumsliebling in der Landeshauptstadt. Folglich hat sein ganz persönliches All-Star-Team einen klaren weiß-roten Touch, wenngleich er durchaus überraschende Ausnahmen macht.

Tor
Günther Hell (Karriere beendet): „Er hat mich in meinen jungen Jahren sehr unterstützt. Gunne ist ein geborener Leader, der ganz genau weiß, wann und wie er einen Mitspieler pushen muss. Auch abseits des Eises ist er eine tolle Person.“
Verteidigung
Hannes Oberdörfer (Wipptal Broncos | rechter Verteidiger): „Ein grundsolider Verteidiger, der die nötigen Kilo mitbringt und darüber hinaus nie Angst hat, die Handschuhe fallen zu lassen. Obis einzige Schwachstelle: Sein Getanze an der blauen Linie.“

Alexander Egger (Karriere beendet | linker Verteidiger): „Einer der besten, komplettesten Verteidiger mit denen ich am Eis stand. Zudem war er ein Anführer, einer der voraus geht. Schlichtweg eine Legende.“
Angriff
Peter Wunderer (AHC Vinschgau | rechter Flügel): „Einen wie ihn wünscht sich jeder Stürmer an seiner Seite: Ein Teamplayer wie aus dem Lehrbuch, dazu ein enorm harter Arbeiter. Seine Hip Opener am Ende eines jeden Trainings sind legendär, ebenso wie seine Kochkünste.“

Stefan Zisser (Karriere beendet | Center): „Er war mein großer Mentor, der mir den Einstieg ins Männer-Eishockey sehr erleichtert hat. Er hat mir gezeigt, auf welche Attribute es ankommt. An allem, was ich in meiner Karriere bislang erreicht habe, hat er seinen Anteil.“

Florian Pernthaler (Karriere beendet | linker Flügel): „Dieser Name dürfte vielen erstmal wenig sagen, einfach weil er viel zu früh seine Laufbahn beendet hat. In unserer Meraner Jugendzeit hat er mich am Eis blind gefunden und mir die unmöglichsten Dinger aufgelegt – wohl auch, weil wir seit unserer Kindheit befreundet und im richtigen Leben wie Brüder sind.“
Trainer
Greg Ireland (Nationalmannschaft Italien): „Der ehrlichste Trainer, mit dem ich bislang zusammenarbeiten durfte. Er hat jeden gleich behandelt, allen im Kader eine Chance gegeben und zudem hat er binnen kürzester Zeit ein Team geformt, das sich mit Sicherheit den Meistertitel verdient gehabt hätte.“


Autor: fop

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2021 Sportnews - IT00853870210