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Marty Raymond hat bereits den Continental Cup im Visier (Foto: Ritten Sport)

Ritten rüstet sich für die internationale Bühne - Raymond im Interview

Ergebnistechnisch läuft derzeit bei Ritten Sport alles rund: Seit fünf Ligaspielen sind die Buam ungeschlagen, der erste Tabellenplatz ist abgesichert. Doch in Kürze steht ihnen ein erster richtiger Prüfstein bevor. Vom 21. bis 23. November kommt nämlich, anlässlich des Continental Cups, internationale Konkurrenz in die Arena Ritten. Coach Marty Raymond wirft im nachstehenden Interview einen Blick auf das erste große Saison-Highlight.


Marty Raymond, ziehen wir ein kurzes Zwischenfazit. Welchen Eindruck haben Sie von ihrem Team und der italienischen Liga?

„Die Mannschaft nimmt langsam Gestalt an. Wir haben gute ausländische Cracks, gute einheimische Kräfte und einige sehr vielversprechende Eigengewächse. Zusammen mit einem hervorragenden Goalie und zwei fähigen Backups ergibt das einen gelungenen Mix. Die wahre Stärke liegt aber im Zusammenhalt und im Zusammengehörigkeitsgefühl. Wir haben jetzt vielleicht nicht unbedingt die besten Einzelspieler der Liga, aber wir sind eine Einheit, die sehr diszipliniert spielt. Was die Liga betrifft, bin ich mir sicher, dass die Qualität unter der Ausländer-Reduzierung gelitten hat. Trotzdem denke ich, dass es für das italienische Eishockey der richtige Weg war. Mit dem HCP, Asiago, Valpellice, Gröden und Mailand gibt es ziemlich gute Konkurrenz. Auch gibt es einige wirklich starke Spieler in dieser Liga.“


Was erwartet die Buam beim Continental Cup?

„Wir haben es mit drei ziemlich guten Gegnern zutun. Uns erwarten harte Kämpfe gegen alle drei. Interessant ist auch die Art Eishockey zu spielen, die ja in jedem Land ein wenig anders ist. Ich versuche auf jeden Fall, die Mannschaft so gut wie möglich auf jeden der Gegner einzustellen.“


Wie stehen die Chancen, als Gruppensieger hervorzugehen?

„Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen können. Der Heimvorteil spielt sicherlich eine große Rolle, mit den eigenen Fans im Rücken. Allerdings werden auch die Verletzungen großen Einfluss nehmen, und hier haben wir zur Zeit Pech. Hoffentlich werden die vielen angeschlagenen Spieler bis zum 21. November wieder richtig fit. Besonders wichtig ist das erste Match. Wenn wir das gewinnen, hätten wir schon mal einen guten Start hingelegt, der uns viel Selbstvertrauen gäbe.“

Autor: sportnews