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Stefano Gallo, Giancarlo Bolognini, Tommaso Teofoli, Franco Ferraresi, Marco Cogno Der Italienpokal wurde in Turin vorgestellt

Turin ist bereit für den Italienpokal - Vorschau

Am Donnerstag wurde in der “Sala delle Colonne” in Turin das Final Four des Italienpokals offiziell vorgestellt. Dieses wird am kommenden Samstag und Sonntag im PalaTazzoli über die Bühne gehen. Bereits jetzt wurden 2.400 Eintrittskarten verkauft. Gallo: „Es ist ein großes Event für die Stadt.“

Bei der Präsentation des Turniers waren der Sportassessor der Stadt Turin Stefano Gallo, der Direktor des Amtes für Sport der Region Piemont Franco Ferraresi, der Präsident des italienischen Eissportverbandes (FISG) Giancarlo Bolognini, der Präsident der Eishockey-Lega Tommaso Teofoli, sowie Valpellice-Klubboss Marco Cogno und der Präsident der FISG Piemont Marco Bellion anwesend.

“Für die Stadt Turin ist dies eine wichtige Veranstaltung, für dessen Ausrichtung wir uns lange bemüht haben“, unterstreicht Stefano Gallo und fügt dem hinzu: „Wir wurden für das Jahr 2015 als ‘Europas Hauptstadt des Sports‘ auserwählt. Da passt die Ausrichtung dieses Wettbewerbs bestens ins Bild.“ Dem schließt sich FISG-Präsident Giancarlo Bolognini an: „Der Italienpokal ist nur eine von vielen Wintersportgroßveranstaltungen die demnächst in Turin gastieren werden.“ Für LIHG-Chef Tommaso Teofoli ist Turin als Standort des Final Four gut überdacht worden: „Die Eishockey-Lega hat diese Stadt gewählt, um unsere Sportart neuen Märkten anzubieten und auch fernab der üblichen Eisflächen für Aufsehen zu sorgen.“

Marco Cogno, der Präsident von Valpellice, sehnt den Beginn des Turniers herbei: „Wir haben alle Vorkehrungen getroffen, um ein spektakuläres Final Four zu erleben. Wir haben ordentlich die Werbetrommel gerührt und mit bereits 2.400 verkauften Tickets einen ersten Erfolg verbucht. In Turin und Umgebung herrscht große Vorfreude.“


Das Programm des Italienpokals

Die Finalrunde des Italienpokals, an der Pustertal, Alleghe, Ritten und Valpellice teilnehmen, wird am 12. und 13. Jänner 2013 im PalaTazzoli in Turin ausgetragen. Somit kehrt das Final Four nach fünf Jahren nach Turin zurück.

Die vier Finalisten wurden nach der ersten Hin- und Rückrunde der Serie A ermittelt. In der Tabelle lag Pustertal an erster Stelle, vor Alleghe, Ritten und Valpellice. Im Halbfinale des Italienpokals trifft deshalb Pustertal auf Valpellice (dieses Spiel wird am Samstag, 12. Jänner um 21 Uhr angepfiffen), während Alleghe und Ritten bereits um 17.30 Uhr aufs Eis gehen werden. Am Sonntag, 13. Jänner, wird um 18 Uhr das Endspiel ausgetragen und live im Fernsehen (RaiSport 2) übertragen.

Von den vier Klubs, die sich für das Final Four qualifiziert haben, konnten bislang nur die beiden Südtiroler Mannschaften, Pustertal und Ritten, je einmal den Pokal gewinnen. Die Pusterer setzten sich in der Saison 2010/2011 durch, während die Rittner das Jahr davor gewannen.



Final Four, PalaTazzoli Turin, 12. und 13. Jänner 2013

Samstag, 12. Jänner 2013
17.30 Uhr: Alleghe Tegola Canadese - Ritten Sport Renault Trucks
21.00 Uhr: Fiat Professional Wölfe - Valpellice Bodino Engineering

Sonntag, 13. Jänner 2013
18.00 Uhr: Endspiel (live RaiSport 2)



Die Geschichte des Italienpokals

Die Entstehung des italienischen Pokalbewerbs datiert aus den Spielzeiten 1973/1974 und 1975/1975 als diese Turnierform erstmals im heimischen Eishockey Anwendung fand. In den Jahren danach wurde der Italienpokal aber nie regelmäßig ausgespielt. Nach zwei Auflagen 1991 und 1998 gewann der Wettbewerb erst ab der Jahrtausendwende wieder an Ansehen. Fortan wurde jährlich der Pokalsieger ermittelt.

Auch der Spielmodus wurde im Laufe der Jahre mehrfach abgeändert. Bis 2006 waren die vier bestplatzierten Teams nach Ablauf der Hinrunde der Serie A (oder der erste Hinrunde, wenn mehrere Hin- und Rückrunden gespielt wurden) für das „Final Four“ teilnahmeberechtigt.

Ab der Saison 2006/07 durften sämtliche Teams der ersten beiden Eishockeyspielklassen am Pokal teilnehmen. Seit 2010 ist der Bewerb wieder ausschließlich vier Mannschaften vorbehalten. Zunächst gingen die drei bestplatzierten Serie-A-Teams und der Spitzenreiter aus der Serie A2 an den Start, bevor in der Spielzeit 2011/12 die ersten vier Teams der höchsten Liga, nach der ersten Hin- und Rückrunde, gewählt wurden. Dieser Auswahlmodus wurde auch heuer angewendet.

Die Rekordsieger im Italienpokal sind bisweilen Asiago, Bozen, Cortina und Mailand, die bisweilen allesamt drei Turniersiege verbuchen konnten.



Die Ehrentafel des Italienpokals

1973/74: SG Cortina Doria
1974/75: SG Cortina Doria
1991/92: Asiago Hockey
1998/99: Lions Courmaosta
2000/01: Asiago Hockey
2001/02: Asiago Hockey
2002/03: HC Milano Vipers

2003/04: HC Bozen Forst
Günther Hell (Thomas Commisso); Michael Rigo, Christian Alderucci, Luca Scardoni, Alexander Avancini, Jeff Sebastian, Shayne McCosh; Alexander Egger, Manuel Basso, Stefan Zisser, Christian Walcher, Enrico Dorigatti, Daniel Peruzzo, Mike Omicioli, Mirko Ceschini, Fredrik Näsvall, Roland Ramoser, Ruggero Rossi de Mio, Christian Timpone, Bryan Belcastro, Enrico Chelodi, Andrew Omicioli, Denis Somadossi, Mathias Bosson; Trainer: Michail Vassiliev

2004/05: HC Milano Vipers
Magnus Eriksson (Mark Demetz), Armin Helfer, Marc Savard, Rikku-Petteri Lehtonen, Matt Smith, Tomi Kallarsson, Lauri Kinos; Daniel Tkaczuk, Niklas Sundstrom, Craig Adams, Ryan Savoia, Dino Felicetti, Jörgen Rickmo, Brian Chitarroni, Laszek Laszkiewicz, Giuseppe Busillo, Jani Tuominen, Justin Peca, Max Oberrauch, Andrea Molteni, Sasha Meneghetti;
Trainer Adolf Insam

2005/06: HC Milano Vipers
Magnus Eriksson (Paolo Della Bella); Armin Helfer, Chris Joseph, Michele Strazzabosco, Rikku-Petteri Lehtonen, Justin Peca, Christian Borgatello, Maurizio Mansi; Daniel Tkaczuk, Ryan Christie, Brian Chitarroni, Ryan Savoia, Giuseppe Busillo, Brett Lysak, Andrea Molteni, Matteo Molteni, Dino Felicetti, Mike Di Stefano;
Trainer Adolf Insam

2006/07: HC Villani Bozen
Sergejs Naumovs (Günther Hell); Jan Nemecek, Leo Insam, Florian Ramoser, Jon Coleman, Chris Bahen, Alex Avancini, Florian Hell; Carlyle Lewis, Jeff Nelson, Drew Omicioli, Enrico Dorigatti, Flavio Faggioni, Rolly Ramoser, Christian Walcher, Stefan Zisser, Rupert Stampfer, Christian Pircher;
Trainer: Morgan Samuelsson

2007/08: SG Generali FVG Pontebba
Andrea Carpano (Jean-Baptiste Dell'Olio); Andrea Ambrosi, Radoslav Hecl, Fabio Armani, David Cooper, Andreas Lutz, Kimmo Eronen, Federico Betti; Nick Romano, David Burgess, Michele Ciresa, Stefano Margoni, Ivan Demetz, Anthony Aquino, Luca Rigoni, Dan Cavanaugh, Giulio Vernaccini, Konstantin Kalmikov;
Coach: Misha Vassiliev

2008/09: HC Interspar Bozen
Pasi Häkkinen (Andreas Bernard); Carl Johan Johansson, David Ceresa, Alex Egger, Sergei Durdin, Christian Borgatello, Florian Ramoser; Stefan Zisser Kenny Corupe, Luca Ansoldi, Anton Bernard, Jonathan Pittis, Ryan Jardine, Rolly Ramoser, Jamie Schaafsma, Christian Walcher, Enrico Dorigatti, Stefan Unterkofler;
Trainer: Jari Helle

2009/10: Ritten Sport Renault Trucks
Frederic Cloutier (Benjamin Saurer); Jan Nemecek, Ziga Pavlin, Ingemar Gruber, Benjamin Bregenzer, Fritz Ploner, Markus Hafner, Stephan Ramoser; Dan Tudin, Greg Jacina, Scott May, Luca Ansoldi, Ashley Tait, Mathias Johansson, Lorenz Daccordo, Matteo Rasom, Emanuel Scelfo, Alex Rottensteiner, Daniel Vigl;
Trainer: Ron Ivany

2010/11: HC Kronplatz Pustertal
Mikko Strömberg (Hannes Hopfgartner); Matt Kelly, Fredric Persson, Armin Helfer, Armin Hofer, Christian Willeit, Christian Mair, Daniel Glira; Rob Sirianni, Taggrt Desmet, Max Oberrauch, Joe Jensen, Joe Cullen, Lynn Loyns, Nate DiCasmirro, Thomas Pichler, Patrick Bona, Lukas Tauber, Alex Frei;
Trainer: Stefan Mair

2011/12: Hafro SG Cortina
Jean-Philippe Levasseur (Renè Baur); David Bowman, Mark Isherwood, Luca Zandonella, Jan Öberg, Luca Zanatta; Curtis Fraser, Rob Hennigar, Jonas Johansson, Luca Felicetti, Giorgio De Bettin, Ryan Menei, Francesco Adami, Andrea Moser, Denis Soravia, Andrea Baldo, Christian Menardi;
Coach: Stefan Mair


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Autor: sportnews

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