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Die Wölfe wollen am Dienstagabend auf die Siegerstraße zurückkehren

Verlieren verboten: Wölfe und Cortina unter Zugzwang

Am Dienstagabend wird die Halbfinalserie mit dem dritten Spiel fortgesetzt. Asiago und Valpellice haben die ersten beiden Partien jeweils für sich entschieden und könnten mit einem weiteren Erfolg eine Vorentscheidung herbeiführen. Patrick Bona: „Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, aber Pustertal kann das Blatt noch wenden.“

Playoff-Halbfinale, Spiel 3

Wölfe Fiat Professional - Migross Supermercati Asiago

In der Leitner Solar Arena steht für die Wölfe so etwas wie ein Endspiel an. Mit einem Sieg könnten sie es in der Serie gegen ein bis dato fast in Perfektion spielendes Asiago noch einmal spannend machen. „Am Samstag haben wir die Fotokopie des ersten Spiels gesehen. Wir haben schlecht begonnen und als es den Anschein hatte, als würden wir noch einmal in die Partie zurückfinden, da haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht. Die haben uns das Genick gebrochen. Die erste Linie von Asiago vollbringt derzeit Wunderdinge. Wir aber glauben an uns und sind überzeugt, dass wir das Ruder noch herumreißen können. Am Dienstagabend dürfen wir uns keinen weiteren Fehltritt mehr leisten. Wenn wir dieses dritte Spiel gewinnen, dann sind wir noch in der Lage das Blatt zu wenden“, sagt Wölfe-Angreifer Patrick Bona. Für die Pusterer ist dieses Match also das vielleicht wichtigste in der gesamten Serie. Asiago kann hingegen beruhigt dem dritten Aufeinandertreffen mit den Gelb-Schwarzen entgegenblicken. Kein Wunder: In zwei Partien hat der Klub aus dem Veneto elf Partien geschossen, die erste Linie ist vor dem Tor eiskalt und macht so gut wie keine Fehler und das Powerplay funktioniert hervorragend. Was die Aufstellungen der beiden Teams angeht, so könnte Coach Adey am Dienstag Rok Pajic als überzähligen Ausländer auf die Tribüne schicken und dieses Mal Pat Kavanagh den Vorzug geben. Bei Asiago steht hinter dem Einsatz von Paul Zanette ein Fragezeichen. Seinen Platz könnte Jeremy Rebek einnehmen, als Flügel in der zweiten Sturmlinie.


HC Valpellice Bodino Engineering – Hafro Cortina

Auch Valpellice führt in der Serie 2:0, hat gegenüber Asiago aber den Vorteil, dass es Spiel drei vor eigenem Publikum austragen darf. Die „Bulldogs“ treten in der heimischen Valmora Arena an – dort wo Johnson & Co. vergangene Woche die Serie mit einem 1:0-Sieg erfolgreich begonnen haben. Den Siegtreffer erzielte damals Rob Sirianni, und der Angreifer ist es auch, der derzeit den Partien seinen Stempel aufdrückt und als so etwas wie der Vater des Erfolgs angesehen werden kann. Cortina hat in den bisherigen beiden Halbfinal-Partien aber bewiesen, dass es mit dem Team aus dem Piemont mithalten kann. Damit es am Dienstag zu keiner Vorentscheidung kommt, müssen die Ampezzaner einen Auswärtscoup landen. Dann wäre die Serie womöglich wieder völlig offen. Für die Mannen von Clayton Beddoes wird es zwar mit Sicherheit nicht einfach, aber dieses Cortina hat die richtigen Männer, um Valpellice auch vor dessen Heimpublikum richtig weh zu tun. Die Gastgeber wiegen derzeit zwischen dem Einsatz von Paul Baier und Jaroslav Spelda ab. Cortina wird hingegen vollzählig auflaufen.


Serie A, Playoff-Halbfinale Spiel 3 (Best of seven) – Dienstag, 11. März 2013

Leitner Solar Arena in Bruneck, 20.30 Uhr
Wölfe Fiat Professional – Migross Supermercati Asiago
Stand in der Best-Of-Seven-Serie: 0:2 (2:5, 3:6)
Schiedsrichter: Bosio, Gamper, Mori, Pardatscher

Valmora Arena Cotta Morandini in Torre Pellice, 20.30 Uhr
HC Valpellice Bodino Engineering – Hafro Cortina
Stand in der Best-Of-Seven-Serie: 2:0 (1:0, 3:2)
Schiedsrichter: Cassol, Pianezze, Mazzocco, Zatta

Autor: sportnews

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