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Jake Smith und der HCG mussten eine bis zuletzt unglückliche Niederlage hinnehmen. © Andreas Senoner Photography

Viel hat nicht gefehlt zur Grödner Sensation

Schlussendlich mag Favorit Jesenice verdient gewonnen haben. Aber: Die Niederlage der Ladiner beim Playoff-Auftakt in Slowenien war knapp – und bitter.

Im 1. Playoff-Viertelfinalspiel der Best-of-5-Serie musste sich der HC Gherdëina am Sonntag nach einer phasenweise starken Leistung überaus knapp geschlagen geben. Vor allem im letzten Drittel waren die Ladiner das bessere, das aktivere Team. Schlussendlich stand aber ein 3:1 für den Favoriten auf der Anzeigentafel.


Der Reihe nach: Die ersten 10 Minuten konnten die Gäste aus Gröden, die den Grunddurchgang auf Platz 11 beendet hatten, die Partie gegen Jesenice, immerhin 2. nach dem Grunddurchgang, ausgeglichen gestalten. Mit Fortdauer des Spiels wurden die Hausherren aber immer stärker und dominierten. Nach knapp 14 Minuten traf Zig Urukalo schließlich zum 1:0. Die Ladiner wurden phasenweise im eigenen Drittel eingeschnürt und konnten sich bei Goalie Jake Smith bedanken, dass es mit dem knappen 1:0-Rückstand in die erste Pause ging.

Im 2. Drittel bot sich über weite Strecken dasselbe Bild: Gröden hält anfangs gut dagegen und hat sogar Pech, als Brad McGowan die Latte trifft, doch dann waren wieder die Hausherren am Drücker. Smith parierte wieder mehrmals glänzend. Das 2:0 war jedoch eine Frage der Zeit – und fiel schließlich nach 31.42 Minuten durch Maks Percic.

Als Urukalo für 2 Minuten auf die Strafbank musste, kam Gröden im Powerplay zu einigen Möglichkeiten. Der Anschlusstreffer fiel schließlich einige Sekunden nach Ablauf des Powerplays in der 35. Minute. Matt Wilkins traf nach Zuspiel von McGowan. Mit dem 1:2 – für Gröden zu diesem Zeitpunkt durchaus schmeichelhaft – ging es in die Drittelpause.

Jetzt dominieren die Gäste
Im letzten Drittel nahm schließlich Gröden das Zepter in die Hand. Die Ladiner waren das viel aktivere und auch bessere Team, Jesenice konzentrierte sich auf die Abwehr.

Die Gäste kamen zu gleich mehreren guten Chancen, doch das 2:2 wollte nicht fallen. Immer wieder wurde attackiert, oft fehlte es jedoch auch etwas an Durchschlagskraft.

Rund 2 Minuten vor Schluss verließ Goalie Smith das Feld für einen 6. Feldpieler: Nun läuteten die Furie nochmals eine famose Schlussoffensive ein, Ondrej Nedved und McGowan haben Riesenchancen auf den Ausgleich. Doch Zan Us, ohne Zweifel einer der stärksten Torhüter der Liga, hielt was zu halten war. Quasi mit dem Schlusspfiff traf Zan Jezovsek ins leere Tor und fixierte den 3:1-Endstand.

Das 2. Spiel findet am Dienstag in Wolkenstein statt.
AlpsHL, Viertelfinals – Spiel 1 (Serie Best-of-5)

HDD Jesenice – HC Gherdëina 3:1
1:0 Urukalo (13.55), 2:0 Percic (31.42), 2:1 Wilkins (34.58), 3:1 Jezovsek (59.59)
Serie: 1:0

Autor: am

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