Alpine Ski-WM 2017

Christof Innerhofer (Foto: Pentaphoto)

Die Ski-WM findet ohne Christof Innerhofer statt

Christof Innerhofer wird an der am Montag beginnenden Ski-WM in St. Moritz nicht teilnehmen. Diese Entscheidung fällte der Gaiser Speed-Spezialist am Sonntag nach seinen ersten Versuchen auf Skiern am Speikboden.

Lange Zeit hat Innerhofer im Hinblick auf einen WM-Start gehofft, gebangt und alles gegeben – letzten Endes aber umsonst: Die Schmerzen nach der Verletzung am Wadenbein sind immer noch zu stark, daher musste der 32-Jährige schweren Herzens seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft absagen.

Am Sonntag stand Innerhofer zum ersten Mal seit dem Abfahrtstraining in Garmisch auf Skiern. Weil der Pusterer zurzeit körperlich noch nicht bei 100 Prozent ist, kam er dabei zweimal zu Sturz. Daraufhin fasste er den Entschluss, die WM und damit auch den Rest der Saison ad acta zu legen. Innerhofer will nun die Verletzung ordentlich ausheilen lassen, um sich anschließend bestmöglich auf den Olympia-Winter 2017/18vorbereiten zu können.

„Heute ist ein sehr trauriger Tag“, wird der Südtiroler auf der Website des italienischen Wintersportverbandes zitiert. „Ich riskiere immer alles und versuche nie, einen Rückzieher zu machen. Aber heute habe ich gemerkt, dass es mit einem solchen Bruch viel zu gefährlich wäre, in St. Moritz an den Start zu gehen. Ich würde nur eine noch schlimmere Verletzung in Kauf nehmen, weil mir sowohl Koordinations- als auch Gleichgewichtsgefühl fehlen. Es ist zwar hart, die Saison zu beenden, aber ich weiß, dass ich noch stärker zurückkommen werde“, schloss Innerhofer sein Statement ab.

Autor: sportnews

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