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In der italienischen Mannschaft herrschte offenbar Uneinigkeit. © APA/afp / JUSTIN TALLIS

Aufregung um Kniefall in Italien

In Italien sorgt die Debatte über einen möglichen Kniefall der Fußball-Nationalmannschaft bei der EM weiter für Aufregung.

Mehrere Medien berichteten am Montag übereinstimmend, die Spieler hätten entschieden, vor dem EM-Viertelfinale gegen Belgien am Freitag gemeinsam mit dem Gegner als Zeichen gegen Rassismus niederzuknien. Vom italienischen Verband gab es keine Stellungnahme, Nachfragen bei einer Pressekonferenz wurden nicht zugelassen.


Im letzten EM-Vorrundenspiel der Azzurri gegen Wales hatten sich fünf Spieler dem Kniefall des Gegners angeschlossen, die übrigen nicht. Dieses uneinheitliche Verhalten der Mannschaft hatte im Anschluss für Kritik in Italien gesorgt. Das Team hatte daraufhin angekündigt, für die Partie gegen Österreich eine gemeinsame Entscheidung zu treffen. In London hatten dann beide Teams vor dem Anpfiff nicht gekniet.

Italiens Abwehrspieler Leonardo Bonucci hatte angedeutet, dass die Entscheidung über einen möglichen Kniefall auch vom Verhalten des Gegners abhängen könnte. „Natürlich müssen wir uns da im Vorfeld entscheiden, das gilt für alle“, sagte er. Belgiens Nationalteam hatte vor allen seinen bisherigen EM-Auftritten gekniet.

Schlagwörter: Fussball EM 2021

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