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(v.l.) Giorgio Chiellini, Roberto Mancini, FIGC-Präsident Gabriele Gravina und Sergio Mattarella. © APA/afp / HANDOUT

Azzurri vom Staatspräsidenten empfangen

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini hat beim Empfang seiner Fußball-Europameister durch Staatspräsident Sergio Mattarella den festen Glauben an das gemeinsame Ziel gewürdigt.

„Dieser Sieg ist der Beweis, dass man Träume wahr machen kann, die vorher unerreichbar erschienen, wenn man fest an das glaubt, was man tut“, sagte der 56-Jährige am Montag in Rom, wo Mattarella das Team empfing und für den EM-Triumph durch ein 3:2 im Elfmeterschießen gegen England im Finale in London beglückwünschte. „Diesen Sieg widmen wir allen Italienern“, ergänzte Mancini.


Auch Kapitän Giorgio Chiellini hob die Stärke der Mannschaft hervor. „Diese Gruppe hat auch in schwierigen Momenten nie ihre Seele verloren“, sagte der 36-Jährige beim Empfang im Garten des Quirinalspalastes in Rom. „Nur mit Teamarbeit kann so ein Ergebnis erreicht werden.“ Mattarella gratulierte in seiner Ansprache der Squadra Azzurra und Tennis-Profi Matteo Berrettini, der am Sonntag das Finale des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon verloren hatte.

Gemeinsam mit ihren Trophäen und einer riesigen Italien-Flagge posierten die Sportler mit dem Staatspräsidenten. „Es ist eine Ehre, hier zu sein“, sagte Mancini. Verbandspräsident Gabriele Gravina sagte, er wünsche sich, dass die Nationalelf eine Inspiration für das ganze Land sein könne. „Die Azzurri sind ein Symbol dieses verletzten Landes, das große Lust hat, neu zu beginnen.“

Nach dem Empfang ging es für die Mannschaft weiter zu Ministerpräsident Mario Draghi. „Ihr habt Geschichte geschrieben. Ihr habt uns stolz gemacht und in der Feier vereint“, sagte der Politiker. „Der Sport vereint die Menschen und lässt uns träumen. Ihr seid Vorbilder, auch für uns“, sagte Draghi, der den „außergewöhnlichen Erfolg“ des Teams würdigte.

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