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Ausgeschieden: Cristiano Ronaldo muss mit seinen Portugiesen die Segel streichen. Belgien steigt ins Viertelfinale auf. © APA/afp / THANASSIS STAVRAKIS

Belgien wirft den Titelverteidiger raus

Ein spektakulärer Distanzschuss von Thorgan Hazard hat Cristiano Ronaldos Träume von der Titelverteidigung zerstört und Belgiens Ansprüche auf den ersten EM-Triumph unterstrichen.

Die Roten Teufel feierten am Sonntag im Achtelfinale von Sevilla einen 1:0-Sieg über Portugal. Hazard traf in der 42. Minute für die Mannschaft von Chefcoach Roberto Martínez, die nun am Freitag in München gegen Italien um den Halbfinaleinzug spielt.


Der Viertelfinalist muss allerdings um den Einsatz von Regisseur Kevin De Bruyne bangen, der zwei Minuten nach der Pause verletzt den Platz verließ. Die Seleção hatte zuvor bei all ihren EM-Teilnahmen mindestens das Viertelfinale erreicht. Die erfolgreiche Titelverteidigung gelang bisher nur Spanien. Der 36-jährige Ronaldo konnte nach fünf Toren in den Gruppenspielen seinem Team gegen den FIFA-Weltranglistenersten selten helfen.

Thorgan Hazard (16) jubelt nach seinem Führungstreffer mit Bruder Eden und Axel Witsel. © APA/afp / THANASSIS STAVRAKIS

Bloß kein unnötiges Risiko – so hieß das Motto von Belgien. Martinez hatte vor der Partie betont, dass viel davon abhänge, wer das erste Tor macht. Schließlich war es Thorgan Hazard, der aus 20 Metern abzog und die Flugkurve auch Portugals schlecht postierten Schlussmann Rui Patricio verblüffte.
Pfostentreffer von Guerrero
Die Belgier mussten sich nach De Bruynes Ausfall neu sortieren. In der 58. Minute glänzte Ronaldo plötzlich als energischer und präziser Vorbereiter für Jota, der das Tor aber wieder nicht traf. In der intensiven Schlussphase hatte Schiedsrichter Felix Brych viel Mühe, die erhitzten Gemüter auf beiden Seiten zu beruhigen. BVB-Profi Raphael Guerrero traf noch den Pfosten für die verzweifelt anrennende Mannschaft von Ronaldo.

Der fünfmalige Weltfußballer des Jahres verpasste auch den alleinigen Weltrekord. Nach 179 Länderspielen steht der Angreifer von Juventus weiter bei 109 Toren – wie der Iraner Ali Daei (52).



Schlagwörter: Fussball EM 2021

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