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Leitete den belgischen Sieg ein: Romelu Lukaku. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Lukaku lässt Russland abblitzen

Trotz der Ereignisse um Christian Eriksen in Kopenhagen konnte das Spiel zwischen Russland und Belgien planmäßig angepfiffen werden. Dabei konnte sich der Titelfavorit aus Belgien souverän in St. Petersburg durchsetzen (3:0).

Belgien, das wie auch bereits in den vergangenen Turnieren zu den Favoriten zählt, ist seit Oktober 2020 ungeschlagen (1:2 gegen England). Um diese Erfolgsserie fortsetzen zu können verzichtete Cheftrainer Roberto Martinez auf eine groß angelegte Rotation und wechselte nur auf zwei Positionen. Boyata und Thorgan Hazard rückten für Denayer und Chadli in die Startelf. Auch bei Russland wurden im Vergleich zu den vorangegangenen Testspielen nur zwei Spieler ausgetauscht, Kuzyaev und Mario Fernandes ersetzten Karavaev und Ionov.


Russland versteckte sich nicht und versuchte andauernd seinen Kapitän und Unterschiedsspieler Artem Dzyuba vorne in Szene zu setzen. Nichtsdestotrotz klingelte es nach zehn Minuten im Kasten der Russen, nachdem Semyonov nicht entscheidend klären konnte und noch dazu das Abseits von Romelu Lukaku aufhob. So konnte der Inter-Star aus zehn Metern per Drehschuss zur 1:0-Führung vollstrecken. Bei seinem Torjubel lief der Stürmer zu einer TV-Kamera und rief: „Chris, I love you!“. Damit richtete er sich an seinen Vereinskollegen Christian Eriksen, der zuvor im Spiel gegen Finnland kollabiert war und wiederbelebt werden musste.

Eingewechselter Meunier sticht sofort
In der Folge erhöhten die Russen den Druck und erspielten sich kurz nach Wiederanpfiff eine Großchance. Das Spiel entwickelte sich phasenweise zu einem offenen Schlagabtausch. In der 25. Minute prallen Kuzyaev und Castagne bei einem Luftduell mit ihren Köpfen zusammen. Nach einer kurzen Behandlung wurden beide Spieler sicherheitshalber aufgrund ihrer Verletzungen ausgewechselt.

Joker Meunie stach sofort und erhöhte auf 2:0. © APA/afp / DMITRI LOVETSKY

Der für Castagne eingewechselte Meunier zeichnete sich schnell als Joker aus. Ähnlich wie beim Führungstreffer präsentieren sich die Russen unglücklich, Torwart Shunin lässt eine harmlose Flanke nach vorne prallen – Meunier muss nur noch zum 2:0 einschieben. Die Pausenführung kam zwar durch zwei glückliche Tore zustande, war aber letzten Endes der verdiente Spielstand zugunsten von Belgien.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wusste sich Russland zunächst aus der belgischen Umklammerung zu lösen und tauchte mehrmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Jedoch blieb keine der Offensivbemühungen von Erfolg gekrönt. Ab der 60. Minute gestaltete sich die Partie etwas ruhiger und das Spiel verlagerte sich zunehmend ins Mittelfeld. Belgien stand defensiv sicher und verzichtete auf Offensivdruck, um die russischen Bemühungen um den Anschlusstreffer besser abwehren zu können. Kurz vor Schluss reichte den Belgiern schließlich ein schnelles Umschalten um durch Stürmerstar Lukaku den verdienten 3:0-Endstand herzustellen (88.).

Damit führt Belgien die Gruppe B nach einem Spiel an. Auf Platz zwei folgt Finnland, das sich zuvor gegen Dänemark mit 1:0 durchsetzen konnte.

1. Spieltag, Gruppenphase

Gruppe A

Wales – Schweiz 1:1
0:1 Embolo (49.), 1:1 Moore (74.)

Gruppe B

Dänemark – Finnland 0:1
0:1 Pohjanpalo (59.)

Belgien – Russland 3:0
1:0 Lukaku (10.), 2:0 Meunier (34.), 3:0 Lukaku (88.)

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