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Im Londoner Wembley-Stadion werden in der K.o.-Phase zahlreiche EM-Spiele ausgetragen. © APA/afp / JUSTIN TALLIS

Wembley-Spiele als Corona-Beschleuniger?

Begleitet von Corona-Sorgen und der eindringlichen Warnung vor der Delta-Variante startet die Fußball-EM in die K.o.-Runde. Für viele Fans aus EU-Staaten wird das Wembley-Stadion beim Klassiker der Nationalmannschaft am Dienstag gegen England zur Sperrzone, was die britische Leichtigkeit bei der Zulassung Zehntausender Fans aber nicht beeinflusst.

Schon am Samstag sollen stimmungsvolle Bilder vom ersten Londoner Achtelfinale zwischen Italien und Österreich um die Welt gehen. Zugelassen sind gut 45.000 Fans, die weitgehend aus Großbritannien kommen werden.


Im ZDF“ bezeichnete Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die Spiele als „Brandbeschleuniger“ für die wohl ansteckendere Delta-Variante. Es sei weder „epidemiologisch noch symbolisch“ eine kluge Entscheidung, in Großbritannien vor so vielen Zuschauern zu spielen. Zurzeit dürfen 45.000 Menschen in den Londoner Fußball-Tempel, zur Finalrunde mit Halbfinals und Endspiel ab dem 6. Juli soll auf 60. 000 Zuschauer aufgestockt werden.

Bisher war die EM-Endrunde vor dem großen Corona-Schock verschont geblieben. Allerdings seien nach dem Spiel von Finnland gegen Belgien am Montag in St. Petersburg 86 Infektionen bei Rückkehrern aus Russland festgestellt worden, berichteten finnische Medien. Rund 800 Menschen seien zudem ohne Test eingereist, weil die Testkapazitäten an der Grenze nicht ausgereicht hätte.

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