F Olympia 2018

Armin Zöggeler © Foto Hermann Sobe / Sobe Hermann

Armin Zöggeler vorerst nicht in die IOC-Athletenkommission gewählt

Armin Zöggeler hat bei der Wahl zur Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) den Einzug in das IOC verpasst. Die Südtiroler Rodel-Legende darf dennoch auf den Sprung in das Komitee hoffen.

Zöggeler erhielt bei der Athleten-Wahl, bei der sechs Kandidaten zur Auswahl standen, die fünftmeisten Stimmen (761). Die zwei freien Plätze für die Athletenkommission nahmen die finnische Ex-Eishockeyspielerin Emma Terho (1045) sowie die ehemalige Ski-Langläuferin Kikkan Randall aus den USA ein (831). Stimmberechtigt für die Wahl waren alle Athleten, die an den Olympischen Spielen in Pyeongchang eingeschrieben wurden. 84 Prozent der Sportler nahmen an der Abstimmung teil.

Obwohl Zöggeler bei der Wahl nur auf Platz fünf kam, könnte er über ein Hintertürchen doch noch in die Athletenkommission eintreten: Am Sonntag tagt der IOC ein weiteres Mal und ernennt dort – sofern ein Quorum von 49 Prozent erreicht wird – einen weiteren Athleten für die Kommission. Sollte dort der Name Armin Zöggeler fallen, würde der zweifache Olympiasieger und zehnfache Gesamtweltcupsieger als dritter Athlet in die IOC-Kommission nachrücken.

Die IOC-Athletenkommission steht dem Internationalen Olympischen Komitee gemeinsam mit weiteren Kommissionen als unterstützendes Organ bei der Organisation und Betreuung der Olympischen Spiele zur Seite.

Autor: sn

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Kommentare (1)

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Markus Zadra [melden]

Schade, hätte sich Armin verdient.

23.02.2018 13:50

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