F Olympia 2018

Roland Fischnaller zieht eine positive Bilanz. © APA/afp / LOIC VENANCE

Fischnaller macht weiter: „Will auch in Peking so viel Spaß haben“

Einen Weltmeistertitel, eine Kristallkugel und zwölf Weltcupsiege stehen Roland Fischnaller zu Buche. Nur eine Olympia-Medaille fehlt dem Villnösser immer noch. Nach Platz sieben in Südkorea nimmt er die nächsten Spiele in Peking ins Visier. Dann wäre er 41 Jahre alt.

Roland Fischnaller musste sich im olympischen Parallelriesentorlauf dem späteren Goldmedaillengewinner Nevin Galmarin geschlagen geben ( Hier geht's zum Rennbericht). Sein Auftritt in Südkorea war damit beendet. „Ich hatte in der Quali etwas Pech mit der Startnummer. Wenn auf Hängen gefahrt wird, auf denen eine Piste klar schneller ist als die andere, können so kleine Details viel ausmachen. Doch das ist in unserem Sport nunmal so. Das soll keine Ausrede sein. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden“, resümierte Fischnaller nach Rennende im TV-Interview.

„Hatten doppelt so viele Fans als andere“

Den Routinier freute insbesondere das große Zuschauerinteresse. „Bei unserer Entscheidung waren doppelt so viele Fans, als bei anderen Wettkämpfen hier in Südkorea. Das zeigt, welchen Stellenwert dieser Sport in Asien hat. Es war meine fünfte Olympia-Teilnahme und noch nie hat es so viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass es 2022 in Peking genauso toll wird“, so Fischnaller mit einem Augenzwinkern. Dann würde er mit 41 Jahren einen sechsten Anlauf auf Edelmetall wagen.

Bei Olympia 2022 könnte „Fisch“ wieder an der Seite des 26-jährigen Vinschgers Edwin Coratti fahren, der heute unmittelbar hinter ihm den achten Platz belegte. „Leider konnte ich mir in der K.o.-Phase nicht die Piste aussuchen. Dennoch habe ich die erste Runde überstanden“, schildert Coratti, der sich dennoch sehr zufrieden zeigt, zumal „das meine erste Olympia-Teilnahme war. Das nächste Mal bin ich dann vielleicht etwas weniger nervös.“

Autor: fop

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