F Olympia 2018

Kam in der Kombination mit der Piste nicht zurecht: Christof Innerhofer. © APA/afp / MARTIN BERNETTI

Innerhofer: „Ich bin solche Bedingungen nicht gewohnt“

Das erste Skirennen bei den Olympischen Spielen in PyeongChang war nicht jenes der Südtiroler. Christof Innerhofer war in der Kombination als 14. der beste „Azzurro“. Zufrieden war er mit dem Ergebnis aber nicht.

„Ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl auf der Piste. Um ehrlich zu sein, war ich ein bisschen überrascht, dass es so war. Zuletzt hatte ich einige gute Slalomschwünge drauf, aber heute war ich nicht auf der Höhe. Ich bin es einfach nicht gewohnt, bei solchen Bedingungen Ski zu fahren.“

Damit meinte Innerhofer nicht nur die kalten Temperaturen, sondern vor allem die einfache Strecke und die schwierigen Schneeverhältnisse. „Die Abfahrtsstrecke ist einfacher als in Sotschi. Es ist der Schnee, der es so schwierig macht“, so Innerhofer. Dass die Speed-Spezialisten bei der Kombination eine realistische Medaillenchance hatte, glaubt der Gaiser nicht: „Nicht einmal wenn wir von ganz oben gestartet wären, hätte einer von uns eine Chance gehabt. Dafür ist die Piste zu leicht.“

Noch zwei Chancen für Innerhofer


Auch wenn die Kombination nicht nach Wunsch verlief, aufgeben wird Innerhofer nicht: „Ich hoffe, dass das Wetter jetzt besser wird. Ich bin aber nicht demoralisiert, denn es gibt noch zwei Chancen eine Medaille zu holen.“

Innerhofer wird in Südkorea noch in der Abfahrt am Donnerstag und im Super-G am Freitag im Einsatz sein. Beide Rennen, die um 3 Uhr Südtiroler Zeit starten, gibt es im „SportNews“-Liveticker.

Einen ausführlichen Bericht zur Medaillenentscheidung in der Kombination der Herren gibt es hier.

Autor: cst

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