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Lydia Jacoby. © APA/afp / ODD ANDERSEN

17-jährige US-Brustschwimmerin feiert Olympiasieg

Die erst 17 Jahre alte Brustschwimmerin Lydia Jacoby hat überraschend Olympia-Gold über 100 Meter gewonnen.

Die Amerikanerin setzte sich am Dienstag in Tokio vor der Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker sowie ihrer Landsfrau und Top-Favoritin Lilly King durch. Jacoby schlug bei ihren ersten Olympischen Spielen nach 1:04,95 Minuten an. Beim Blick auf die Anzeigetafel riss sie ungläubig Mund und Augen weit auf und winkte anschließend glücklich den anderen Athleten und Betreuern auf der Tribüne zu. Jacoby ist die erste Schwimm-Olympia-Siegerin aus Alaska.


Den ersten Titel des Tages hatte sich zuvor der Brite Tom Dean über 200 Meter Freistil gesichert. Der 21-Jährige setzte sich über eine der beiden Langbahn-Weltrekordstrecken von Paul Biedermann ganz knapp vor seinem Landsmann Duncan Scott und dem Brasilianer Fernando Scheffer durch. Der Bozner Stefano Ballo war bereits im Halbfinale als 10. ausgeschieden.

Ceccon verpasst Medaille
Über 100 Meter Rücken siegte die Australierin Kaylee McKeown in olympischer Rekordzeit von 57,47 Sekunden vor Kylie Masse (Kanada) und Regan Smith (USA). Bei den Männern gewann der Russe Jewgeni Rylow vor Kliment Kolesnikow, der ebenfalls aus Russland kommt. Rylow durchbrach damit eine lange andauernde Dominanz der USA in dieser Disziplin und sorgte für den ersten „Nicht-US-Sieg“ auf Männer-Rückenstrecke seit 1992. Bronze ging an Ryan Morphy aus den USA. Der Azzurro Thomas Ceccon verpasste als 4. eine Medaille knapp.



Schlagwörter: Olympia

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