F Olympia

Raphaela Folie (rechts) meldete sich eindrucksvoll zurück. © APA/afp / ANGELA WEISS

Folie beeindruckt bei Olympia-Debüt

Die italienische Volleyball-Nationalmannschaft hat am Donnerstag bei den Olympischen Spielen in Tokio trotz eines Stotterstarts harmlosen Argentinierinnen nicht den Hauch einer Chance gelassen.

Nach den überzeugenden Auftritten gegen Russland und die Türkei traf das Team von Davide Mazzanti auf Argentinien, das bisher im Turnierverlauf keinen einzigen Satz gewinnen konnte. Dennoch ließ sich der italienische Coach auf keine Experimente ein und schickte zu Beginn seine Stammkräfte aufs Feld. Mit Fortdauer des Spiels kamen jedoch auch jene Spielerinnen zum Einsatz, die bisher in der zweiten Reihe standen – allen voran Raphaela Folie. Dieser Plan ging blendend auf, Italien machte beim 25:21, 25:16, 25:15-Erfolg kurzen Prozess.


Zu Beginn hatten die haushohen Favoritinnen aber noch ihre liebe Mühe. Viele Ungenauigkeiten im Abschluss brachten Italien um den Lohn und führten dazu, dass Argentinien zwischenzeitlich sogar mit drei Punkten in Front lag. Aus der Fassung brachte dies Paola Egonu & Co. aber nicht: Angeführt von der überragenden Mittelblockerin Sarah Fahr machten die Azzurre den Rückstand schnell wett und entschieden den ersten Satz mit 25:21 letzten Endes deutlich für sich.

Folie kam, sah und punktete
Der gewonnene Startsatz schenkte den Italienerinnen Vertrauen, sodass sich das erwartete Spiel entwickelte: Argentinien kam zusehends in größere Bedrängnis – auch weil Italien im Block nun überragend spielte. Die komfortable Führung verleitete Mazzanti dazu, Fahr vom Feld und Folie Mitte des zweiten Satzes aufs Feld zu schicken. Und die Missianerin zeigte sofort, dass sie ihren Mannschaftskolleginnen in nichts nachsteht. Mit einem Block beendete die 30-Jährige einen einseitigen zweiten Satz, den die Azzurre mit 25:16 dominierten.

Sarah Fahr (links) zeigte ein überragendes Spiel. © APA/afp / ANGELA WEISS


In der gleichen Gangart ging es weiter: Folie punktete nach Belieben und empfahl sich damit für weitere Einsätze. Am Spielausgang gab es unterdessen nichts zu rütteln. Zu groß war der Klassenunterschied zwischen den beiden Teams. Italien behielt im Schlusssatz mit 25:15 die Oberhand und konnte so wichtige Kräfte hinsichtlich des nächsten Matches gegen China sparen, das am Samstag um 14.45 Uhr (MESZ) stattfindet.

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