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Wird mit dem olympischen Lorbeer ausgezeichnet: Muhammad Yunus. © Christoph Niederkofler / SalfordPO

Olympische Ehren für Friedensnobelpreisträger

Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus aus Bangladesch wird vom Internationalen Olympischen Komitee während der Eröffnungsfeier der Spiele in Tokio ausgezeichnet.

Wie das IOC am Donnerstag mitteilte, wird der 81-Jährige am Freitag kommender Woche den olympischen Lorbeer (Olympic Laurel) erhalten. Yunus ist der zweite Preisträger nach dem kenianischen Leichtathletik-Olympiasieger Kipchoge Keino vor fünf Jahren in Rio de Janeiro.


Das IOC würdigt mit der Auszeichnung die Verdienste von Yunus für seine Projekte im Sport. Der Wirtschaftsfachmann erhielt 2006 den Friedensnobelpreis für seine Idee, sogenannte Mikrokredite ohne Sicherheiten vor allem an Frauen zu vergeben, damit sie sich aus ihrer Armut befreien können. Der Yunus Sports Hub fungiert nach eigenen Angaben als Netzwerk für lokale Lösungen im Sport und durch Sport.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung im Fokus
Yunus unterstütze Athletinnen und Athleten dabei, bei einer unternehmerischen Karriere nach dem Sport sozial verantwortlich zu handeln, hob IOC-Präsident Thomas Bach hervor. Für die kommenden Sommerspiele 2024 in Paris helfe er bei der Entwicklung eines Modells, das einen minimalen Einfluss auf die Erde habe und größtmögliche Nachhaltigkeit für die Menschen des Gastgeberlandes ermögliche.

„Wir sind sehr dankbar dafür, dass er all dies für die olympische Gemeinschaft tut“, sagte Bach. Yunus betonte, der Sport könne Leben verändern, und rief dazu auf, dessen Kraft zu nutzen. Die Olympischen Spiele in Tokio beginnen am 23. Juli und enden am 8. August.

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