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Ssekitoleko nahm sein Glück wohl selbst in die Hand. © APA/afp / CHARLY TRIBALLEAU

Rätsel um vermissten Olympia-Athleten gelöst

Im Vorfeld der Olympischen Spiele war der ugandische Gewichtheber Julius Ssekitoleko als vermisst gemeldet worden. Der 20-Jährige war am Freitag nicht zu seinem täglichen Corona-Test erschienen und konnte auch sonst auf dem gesamten Gelände nicht gefunden werden. Nun ist klar: Der Athlet hatte sich heimlich aus dem Staub gemacht!

„Die Stadt unternimmt alle Anstrengungen, um nach der Person zu suchen. Wir haben die Angelegenheit der Polizei gemeldet“, war am Freitag noch in einer Mitteilung des Sportverbandes von Uganda verkündet worden. Nun können die Suchanstrengungen aber beigelegt werden. Ssekitoleko soll sich laut übereinstimmenden Medienberichten für ein Leben in Japan und gegen eine Rückkehr nach Uganda entschieden haben.


Nachdem er sich nicht für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte, hätte Ssekitoleko am Dienstag das Olympia-Trainingsquartier seines Teams in Osaka Richtung Heimat verlassen müssen. Der Gewichtheber soll aber eine Nachricht hinterlegt haben, in der er sein Vorhaben darlegt, in Japan zu bleiben und dort zu arbeiten. Darüber hinaus soll ihn eine Überwachungskamera dabei gefilmt haben, wie er am nahegelegenen Bahnhof ein Ticket nach Nagoya gekauft haben soll.

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