4 Extremsport

Roland Osele, Sieger bei den Herren (Fotos: Grafik Grüner) Alexandra Mair entschied das Damenrennen für sich

Ötzi Alpin Marathon: Die Stimmen zum Rennen

Das sagen die Protagonisten der elften Ausgabe des extremen Triathlons (42,195 Kilometer/3266 Höhenmeter), der die Teilnehmer von Naturns auf die Grawand zur Bergstation der Schnalstaler Gletscherbahnen führte.

Roland Osele, Sieger Herren: „Es ist ein sehr schönes Gefühl, den Ötzi Alpin Marathon neuerlich nach 2004 gewonnen zu haben. Mit dem Sieg habe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet. Mit dem Mountainbike habe ich wenig Zeit verloren, auf der Laufstrecke konnte ich knapp hinter Weisenhorn bleiben und zum Schluss konnte ich mich absetzen. Es ist einfach nur super, dass ich es wieder geschafft habe.“

Emmanuel Vaudan, Platz zwei: „Ich war beim Start in Naturns ganz hinten und musste mich erst nach vorne kämpfen. Weil ich in der Abfahrt nicht so gut bin, habe ich dort Zeit liegen lassen. Als Bergläufer und ehemaliges Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft habe ich dann auf dem zweiten Streckenabschnitt viele Läufer überholen können. Und auch mit den Tourenskiern ist es sehr gut gelaufen. Wenn das Rennen 500 Meter länger gewesen wäre, hätte ich den Sieger vielleicht noch einholen können. Aber ich bin sehr zufrieden und möchte den Organisatoren ein Riesenkompliment aussprechen.“

Oswald Weisenhorn, Platz drei: „Ich habe heute mit dem Rad und auf der Laufstrecke ein sehr starkes Rennen gemacht. Beim Skibergsteigen hatte ich im Steilhang eine kleine Krise und zwei Plätze verloren. Aber trotzdem bin ich sehr zufrieden. Wie man sich bestmöglich auf den Ötzi Alpin Marathon vorbereitet? In dem man lange Einheiten und viele Höhenmeter macht.“

Susanne Mair, Siegerin Damen: „Ich war zum ersten Mal dabei und muss sagen, dass es eine super Strecke ist. Mit dem Rad bin ich ganz hinten gestartet. Aber ich wusste, dass meine Stärken das Laufen und das Skibergsteigen sind. Dass es zum Sieg gereicht hat, überrascht mich schon ein wenig. Aber es war schon richtig hart, wir befinden uns hier im Ziel ja auch auf 3266 Metern.

Alexandra Hober, Platz zwei und beste Südtirolerin: „Ein Podestplatz beim Ötzi Alpin Marathon ist immer stark. Deshalb bin ich auch sehr zufrieden. Mehr war heute nicht drin, Susanne Mair war besser. Die Vorbereitung auf dieses Rennen ist nicht ganz optimal verlaufen, denn ich hatte eine Magengrippe. Aber wie gesagt, ich bin zufrieden und habe nichts zu bedauern oder reklamieren.“

Nina Brenn, Platz drei: „Ich habe im vergangenen Jahr auf der verkürzten Strecke gewonnen, aber die Originalstrecke ist schon um einiges schwieriger, härter – und schöner. Ich komme direkt von einem Rad-Trainingslager aus Mallorca. Vom Meer bin ich direkt auf die Berge, das ist natürlich nicht ganz optimal. Die Bedingungen beim Rennen selbst waren aber ideal. Meine Stärken sind sicherlich das Radfahren und das Laufen. Die Leistung auf dem Rad war ok, aber auf der Laufstrecke, da habe ich schon gelitten.“

Autor: sportnews

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