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Der AFC Eppan der Saison 2017/18 Michael Osti, Toptorjäger der Eppaner

AFC Eppan: Der Jäger wird zum Gejagten

Die zahlreichen Ausnahmekönner sind geblieben, dazu gesellen sich noch einige talentierte und junge Spieler – ja, es verwundert nicht wirklich, wenn der AFC Eppan schon vor Beginn der Landesligasaison von den meisten Vereinen als der Favorit schlechthin für den Meistertitel angesehen wird.

Trotz des Oberliga-Abstiegs im Mai blieb Eppans Kader nahezu unverändert: Mit Willy Amofah (zu Terlan) und Joey Filippin (zu Lana) suchten nur zwei namhafte Spieler das Weite. Der wohl beste Torhüter der Liga, Dennis Iardino, hielt den Überetschern genauso wie die beiden Abwehrrecken Christian Avancini/Cristian Parise, das Mittelfeldgespann Arber und Shkelqim Lekiqi sowie der Ausnahmeangreifer Michael Osti die Treue.

Das sind Spieler, die für einen Landesligisten pure Luxusgüter sind. „Dass die Achse Osti-Avancini-Parise-Iardino dem Verein auch nach dem Abstieg treu geblieben ist, spricht für einen großen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft“, erklärt Vereinspräsident Michl Walcher, der den Meistertitel als Ziel aber nicht explizit anspricht. „Sollten wir vom Verletzungspech verschont bleiben, soll auf jeden Fall ein Platz unter den ersten fünf angestrebt werden“, lautet die Vorgabe.


Augenmerk auf die Jugend

Ein weiteres Ziel der Vereinsführung ist der Einbau zahlreicher junger Spieler in die Kampfmannschaft. „Mit Ausnahme von Iardino, Avancini, Shkelqim Lekiqi, Osti und Parise sind alle Spieler jünger als 23 Jahre. Das Trainerteam um den bestätigten Chefcoach Max Nanni soll die jungen Akteure behutsam an die Kampfmannschaft heranführen und sie einbauen.“

Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen: Nach dem schwierigen Oberliga-Jahr vom Vorjahr, in dem die Eppaner das rettende Ufer vor Augen hatten, es am Ende aber denkbar knapp nicht erreichten, schlüpfen die Überetscher nun also in die Rolle des Favoriten für den Landesliga-Titel. Ganz nach dem Motto: Vom Jäger zum Gejagten.


Die Zu- und Abgänge des AFC Eppan

Zugänge (alle aus der eigenen Jugend): Francesco Arato (Abwehr), Marc Carli (Abwehr), Simone Fratucello (Abwehr), Federico Giuliani (Abwehr), Thomas Mairamhof (Abwehr), Lorenz Peer (Abwehr), Benjamin Pörnbacher (Abwehr), Ismail Berrechid (Mittelfeld), Mattia De Bacco (Mittelfeld), Simon Klotz (Mittelfeld), Anxhelo Luci (Mittelfeld), Patrick Seelaus (Mittelfeld), Brayan Solak (Mittelfeld), Maximilian Graf (Angriff), Luca Poda (Angriff)

Abgänge: Willy Amofah (Angriff/Terlan), Christian Bettoni (Mittelfeld/Haslach), Thomas Dusini (Abwehr/Frangart), Joey Filippin (Angriff/Lana), Gianluca Iannece (Haslach), Simone Tibolla (Mittelfeld/Studiengründe), Gianluca Timpone (Abwehr/Haslach), Mattia Valentini (Angriff/Haslach)





Autor: sportnews