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Patrizio Morini brennt nach wie vor für seinen Trainerjob in St. Georgen. © Griessmair

Die Ära Morini in St. Georgen: 12 Jahre und kein bisschen müde

Seit mittlerweile 12 Jahren ist Patrizio Morini Trainer von Oberliga-Klub St. Georgen. Mit den Jergina hat der 65-Jährige alles gewonnen. Wie Morini im Gespräch mit SportNews verriet, brennt er aber nach wie vor für seine Aufgabe.

Der mittlerweile pensionierte Italienischlehrer aus Perugia kam im Sommer 2010 nach St. Georgen. Mit dem Pusterer Klub hat Morini im Amateurfußball alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Den Oberliga-Meistertitel, den Oberliga-Pokalsieg, den regionalen Pokal-Gewinn, den Euregio-Cup und den Italienpokal-Sieg der Amateure. Jüngst gewann St. Georgen auch noch den erstmals ausgetragenen Landespokal aller Südtiroler Amateurvereine nach einem packenden Finale im Drusus-Stadion gegen St. Pauls.


Trotzdem hat Morini noch nicht genug. Auf die Frage, wo er nach 12 Jahren immer noch die Motivation herziehe, entgegnete „Pat“: „Es macht nach wie vor unglaublich viel Spaß, mit Spielern zusammenzuarbeiten, die so professionell sind. Noch dazu können wir jedes Jahr Erfolge feiern. In 9 Jahren in der Oberliga (die anderen 3 Jahre spielte St. Georgen in der Serie D; Anm. d. Red.) haben wir insgesamt 12 Trophäen gewonnen. Diese Erfolge geben mir jeden Sommer den Ansporn, weiterzumachen. So sind es mittlerweile 12 Jahre geworden (lacht)“.

Der Stamm der Mannschaft um Martin Ritsch und Lukas Aichner spielt schon seit Jahren zusammen. © Griessmair

Für St. Georgen dauert die Saison auch heuer wieder länger. Aktuell kämpft die Morini-Truppe im Playoff-Halbfinale gegen Montecchio Maggiore um den Aufstieg in die Serie D, wenngleich ein Weiterkommen nach der 0:3-Hinspielniederlage einer Herkulesaufgabe gleicht: „Es bräuchte ein halbes Wunder. Wir sind aber froh, hier dabei zu sein. Das bedeutet, dass wir wieder einmal zum Ende der Saison um etwas Wichtiges spielen. Auch wenn wir am Samstag ausscheiden sollten, können wir erhobenen Hauptes auf die Spielzeit zurückblicken.“

In Bezug auf die Herangehensweise von St. Georgen für das Rückspiel, erklärte Morini: „Es wird natürlich sehr schwierig. Wenn wir zu früh attackieren, haben sie im hinteren Drittel Platz für Konterangriffe. Und Montecchio hat drei schnelle Angreifer. Aber natürlich müssen wir aggressiv nach vorne verteidigen. Wir wollen dieses Spiel gewinnen.“
Playoff-Halbfinale: Das Rückspiel
St. Georgen – Montecchio Maggiore (Samstag, 16.30 Uhr)
Hinspiel: 0:3

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