a Amateurligen

Der SC Passeier steht vor einem entscheidenden Duell und will gewinnen. © SC Passeier Social Media / Helmut Gufler

Landesliga – Spannung an allen Ecken und Enden

Die Oberliga ist seit vergangenem Sonntag zu Ende, nun rückt die Landesliga ins Rampenlicht. Klar ist: Spannung gibt es im Saisonfinish der höchsten rein Südtiroler Spielklasse an allen Ecken und Enden.

Drei Runden sind in der Landesliga noch ausständig. Während in vielen anderen Amateurspielklassen bedeutende Entscheidungen schon gefallen sind, ist das im Südtiroler Fußball-Oberhaus nur bedingt der Fall. Hier steht lediglich fest, dass Riffian Kuens am Ende der Saison absteigen muss. Alle anderen Entscheidungen sind noch offen. Ein Überblick.

Der Titelkampf
Lange Zeit war es in der Landesliga ein Vierkampf um den Titel, mittlerweile ist aber klar: Den einzigen Aufsteiger in die Oberliga werden sich die Weinstraße Süd und der SSV Bruneck ausmachen. Die Elf aus dem Unterland führt das Klassement mit 71 Punkten an und hat ein Polster von vier Zählern auf die Pusterer, die auf Rang 2 lauern.

Will mit Bruneck nicht locker lassen: Aaron Falkensteiner. © Sarah Mitterer


Theoretisch könnte sich die Weinstraße mit Top-Torjäger Fabio Bertoldi (30 Saisontreffer) schon am Sonntag zum Meister küren: Dafür bräuchte es zu Hause gegen St. Martin Moos einen Sieg, während Bruneck seinerseits auswärts gegen die Auswahl Ridnauntal verlieren müsste. Darauf deutet aber nicht gerade viel hin. Deshalb dürfte es am nächsten Wochenende doppelt brisant werden, dann steht nämlich das direkte Duell zwischen der Weinstraße Süd und Bruneck auf dem Programm.
Der Abstiegskampf
Dieser bietet wie immer Spannung ohne Ende. Riffian Kuens steht als Absteiger wie bereits erwähnt fest. Am Sonntag könnte auch Natz folgen, das drei Spieltage vor Schluss sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat. Gegen ein formstarkes Naturns sind die Eisacktaler jedenfalls krasse Außenseiter.

Maxi Hofer (rechts) steht mit Natz vor dem Abstieg, Max Ruscelli kämpft mit Eppan noch um den Ligaverbleib. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier


Insgesamt drei Teams steigen am Ende der Saison ab. Das Zittern vor Platz 16 ist also groß. Mit Freienfeld (30 Punkte), dem SC Passeier (31), Albeins (33) und Eppan (34) sind noch vier Teams mittendrin im Kampf gegen den Strich. Freienfeld, das nach einer soliden Hinrunde in der zweiten Saisonhälfte in Schieflage geraten ist, muss beim Spitzenteam Ahrntal ran. Albeins trifft im Eisacktaler Derby auf Milland, während es in St. Leonhard zu einem absoluten Abstiegsschlager kommt: Dort treffen nämlich der SC Passeier und Eppan aufeinander. Die Überetscher könnten mit einem Sieg den Klassenerhalt eintüten, die Passeirer brauchen dagegen die drei Punkte, um sich weiter Luft zu verschaffen.

Klar ist jedenfalls: Das Saisonfinale in der Landesliga ist hochspannend!
Landesliga, 32. Spieltag (Sonntag um 16 Uhr)
Ahrntal – Freienfeld
Albeins – Milland
Auswahl Ridnauntal – Bruneck
Latsch – Partschins
Naturns – Natz
Schenna – Voran Leifers
Terlan – Riffian Kuens
Weinstraße Süd – St. Martin Moos
SC Passeier – Eppan (18 Uhr)

SPGUVTVP
1. Weinstraße Süd31232675:4071
2. Bruneck31207457:3067
3. Ahrntal31178656:2559
4. Naturns311611452:2959
5. Partschins31149858:4151
6. St. Martin Moos31148963:4650
7. Schenna311291050:4145
8. Latsch311191137:3742
9. Terlan31914849:3941
10. SSV Leifers3110111043:4341
11. Ridnauntal311241552:5940
12. Milland311081339:4538
13. Eppan311041732:5734
14. Albeins311031841:6633
15. SC Passeier31871638:6031
16. Freienfeld31791534:4730
17. Natz31661930:5724
18. Riffian Kuens31432433:7715

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