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Matteo Timpone (rechts) wurde zum tragischen Helden. © DLife_DF

Pokal-Panne kommt Virtus Bozen teuer zu stehen

Der Jubel war bei Virtus Bozen groß: Im ersten Spiel des Oberliga-Pokals auf nationaler Ebene gab es gegen Lignano einen 2:1-Erfolg. Doch am Abend kam die Ernüchterung: Aus dem Sieg wird aller Voraussicht nach eine Niederlage am Grünen Tisch.

Mit 2:1 hatte sich Virtus Bozen in der heimischen Internorm-Arena gegen die Gäste aus dem Urlaubsort durchgesetzt. Gefeierter Held war dabei Matteo Timpone, der zur Pause eingewechselt wurde und mit einem Elfmeter-Doppelpack zum Matchwinner avancierte. Später sollte sich aber herausstellen: Timpone wäre eigentlich gar nicht spielberichtigt gewesen.


Der Angreifer hatte im regionalen Pokalfinale gegen Mori nämlich zum wiederholten Male die Gelbe Karte gesehen und wurde deshalb – laut Verbandsrundschreiben des 23. Dezembers – für das nächste Pokalspiel gesperrt. Dieses nächste Cup-Duell war die Begegnung gegen Lignano. Somit kam bei Virtus Bozen ein gesperrter Spieler zum Einsatz. Lignano hat seinerseits schon einen Rekurs angekündigt, was so viel bedeutet wie: Aus dem 2:1-Sieg wird eine 0:3-Niederlage am Grünen Tisch.

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