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Leitete den Pokalsieg von Virtus ein: Matteo Timpone. © CPAB

Virtus' Nervenkrimi im Pokalfinale

Führung, Comeback, viele Tore. Das regionale Pokalfinale zwischen Virtus Bozen und Mori S. Stefano hatte einiges zu bieten und war mit Sicherheit nichts für schwache Nerven. Virtus behielt beim Showdown in Leifers jedoch die Oberhand und krönte eine beeindruckende Hinrunde.

Die Hinserie des Virtus Bozen kann sich sehen lassen. Nach dem Abstieg aus der Serie D in der vergangenen Saison rehabilitierte sich die Mannschaft von Trainer Alfredo Sebastiani und holte sich in der Oberliga die Herbstmeisterschaft vor St. Georgen und Tramin. Daher gingen die Talferstädter auch als Favoriten in das regionale Pokalfinale gegen den Tabellen-14. Mori S. Stefano. Doch Virtus wurde bei seinem 3:2-Erfolg alles abverlangt.


Im Vergleich zum Südtiroler Pokalfinale gegen St. Georgen vertraute Sebastiani weitestgehend seiner Titel-Elf. Lediglich Julian Pircher und Kevin Buzi machten für Hani Hleihil und Andrea Bussi Platz. Auf der Gegenseite wechselte Trainer Zoller auf drei Positionen durch.

Virtus dominant und konsequent
Virtus schien bereits früh in der Partie klare Verhältnisse schaffen zu wollen und unterstrich seinen Titelhunger mit einem Doppelschlag. In der 21. Minute ließ Matteo Timpone Mori-Torhüter Bonomi mit einem satten Linksschuss keine Chance. Wenig später konterte Virtus seinen Gegner aus, Osorio ließ nach Vorarbeit von Matteo Forti seinen Gegner aussteigen und schob zum 2:0 ein.

Die Führung ging durch eine dominante Anfangsphase der Südtiroler durchaus in Ordnung. Doch der Finalgegner der Talferstädter war keineswegs zu unterschätzen. Gegen ebenjenes Mori kassierte Virtus nämlich eine seiner beiden bisherigen Saisonniederlagen in der Oberliga.
Mori schlägt zurück – Virtus aber stärker
Tatsächlich schlug auch Mori kurz darauf gleich zweimal binnen weniger Minuten zu. Simone Dal Fiume verkürzte per Freistoß (35.), Michele Pezzato staubte nach einem Eckball und kurzer Verwirrung der Virtus-Abwehr ab (40.). Mit dem Pausenpfiff stellte Doppelpacker Osorio aber durch eine beeindruckende Einzelleistung erneut die Führung für Virtus her (45.).

Führte seine Mannschaft zum Titel: Trainer Alfredo Sebastiani. © Virtus Bozen

In der zweiten Hälfte ließ der Oberliga-Herbstmeister nichts mehr anbrennen, ließ den Ball und den Gegner laufen. Große Chancen erarbeitete sich Virtus nicht mehr. In der 92. Minute wurde es noch einmal nervenaufreibend. Torschütze Michele Pezzato kassierte in der Nachspielzeit seine zweite Gelbe Karte im Spiel.

Damit wiederholte sich der Bozner Pokalerfolg aus der Saison 2015/16. Damals hatten die Talferstädter ebenso gegen Mori gewonnen und sich nach einem dramatischen Elfmeterschießen die Krone aufgesetzt. Damit geht für Virtus eine äußerst erfolgreiche Hinrunde zu Ende. In der Rückrunde wird der direkte Wiederaufstieg in die Serie D angepeilt.
Virtus Bozen – Mori S. Stefano 3:2
Virtus Bozen: Hleihil, Kicay, Forti, Osorio, Timpone, Bedin, Bussi, Tissone, Bounou, Kuka, Mlakar
Trainer: Sebastiani

Mori: Bonomi, Pozza, Carotta, Dal Fiume, Libera, Cescatti, Pedrotti, Dossi, Passerini, Fiorini, Pezzato
Trainer: Zoller


Tore: 1:0 Timpone (21.), 2:0 Osorio (24.), 2:1 (35.), 2:2 (40.), 3:2 Osorio (45.)

Platzverweis: Pezzato (93.)

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