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Robert Niederkofler muss mit Ahrntal in der Oberliga noch zittern

Auf- und Abstiege in den Amateurligen: Was passiert, wenn…

Langsam, aber sicher beginnen in den heimischen Amateurligen die heißen Meisterschaftsphasen. Vielerorts heißt es jetzt: Hoffen, bangen und nicht zuletzt auch rechnen. SportNews erklärt, wie sich Auf- und Abstiege auf die heimischen Amateurligen auswirken könnten...


OBERLIGA

Aufstiege

Trient steht bereits als Meister fest und steigt in die Serie D auf. Der Tabellenzweite bestreitet außerdem noch wie gewohnt die Entscheidungsspiele. Erfahrungsgemäß gestaltet sich ein Aufstieg bei diesen Spielen aber als sehr schwierig.


Abstiege

Hier ist die Serie D wie so oft das Zünglein an der Waage. Deshalb gibt es verschiedene Szenarien:

1. FALL: Alle drei regionalen Serie-D-Vertreter (Dro, Levico, Virtus Bozen) steigen ab
In diesem Fall würde sich die Anzahl der Oberliga-Absteiger von drei auf vier erhöhen.

2. FALL: Zwei regionale Serie-D-Vertreter steigen ab
Das ist aufgrund der aktuellen Situation in der Serie D am wahrscheinlichsten. In der Oberliga würde sich dadurch nichts ändern, sprich: Die drei letzten Teams steigen ab.

3. FALL: Ein regionaler Serie-D-Vertreter steigt ab
Selbiger Ablauf wie bei Fall 2, mit dem Zusatz, dass in der Oberliga ein weiterer Platz freiwerden würde. Diesen nähme dann der Sieger des Entscheidungsspiels der beiden Tabellen-Zweiten aus den Landesligen Trentino und Südtirol ein.

4. FALL: Kein regionaler Serie-D-Vertreter steigt ab
In diesem Fall würden die Zweitplatzierten der Landesligen Trentino und Südtirol direkt in die Oberliga aufsteigen .



LANDESLIGA

Aufstiege

Der Meister steigt auf, doch auch der Tabellenzweite hat Chancen, die Saison 2017/18 in der Oberliga bestreiten zu können (siehe Oberliga-Fall 3 und 4).


Abstiege

Hier ist die Anzahl der Südtiroler Oberligaabsteiger entscheidend.

1. FALL: Drei Südtiroler Oberliga-Absteiger
In diesem Fall würde es gleich fünf Landesligisten treffen, die den Gang in die 1. Amateurliga antreten müssten.

2. FALL: Zwei Südtiroler Oberliga-Absteiger
Das ist zurzeit das wahrscheinlichste Szenario. In diesem Fall würden vier Landesligisten absteigen. Ein Hintertürchen würde in Fall 1 und Fall 2 aber offen bleiben, nämlich dann, wenn die zweitplatzierte Südtiroler Mannschaft das Landesliga-Entscheidungsspiel gewinnt und aufsteigen sollte. Dann träfe es in beiden Fällen einen Verein weniger.

3. FALL: Ein oder kein Südtiroler Oberliga-Absteiger
Dann wäre in der Landesliga alles wie gehabt: Die drei letztplatzierten Mannschaften steigen in die 1. Amateurliga ab.



1. AMATEURLIGA

Aufstiege

Neben den beiden Meistern der Gruppe A und B erhält auch noch der Sieger der Entscheidungsspiele zwischen den beiden Tabellenzweiten und dem Pokalsieger das Recht, die Saison 2017/18 in der Landesliga zu bestreiten.

Allerdings gibt es im letzteren Fall eine Ausnahmeregelung: Sollten nämlich mehr als vier Mannschaften von der Landesliga absteigen, so bekommt der Sieger der Entscheidungsspiele nicht automatisch das Recht für den Aufstieg, sondern geht in die Rangordnung für eventuelle freie Plätze über.

Kurioser Fakt: Sollte der Pokalsieger am Ende der Meisterschaft absteigen und gleichzeitig die Entscheidungsspiele gewinnen, so bleibt er in der 1. Amateurliga. Das Aufstiegsrecht erhält in diesem Fall der Zweitplatzierte der Entscheidungsspiele.


Abstiege

Hängt mit der Anzahl der Landesliga-Absteiger zusammen.

1. FALL: Drei Landesliga-Absteiger
In diesem Falle würde alles wie gehabt bleiben, sprich zwei Teams pro Kreis steigen in die 2. Amateurliga ab.

2. FALL: Vier Landesliga-Absteiger
Dann gibt es insgesamt fünf Absteiger aus der 1. Amateurliga. Zu den zwei Teams pro Kreis gesellt sich auch noch der Verlierer des Entscheidungsspiels zwischen den beiden Drittletzten der Kreise A und B.

3. FALL: Fünf Landesliga-Absteiger
In diesem Falle würden pro Kreis drei Mannschaften absteigen, also insgesamt sechs Teams.



2. AMATEURLIGA

Aufstiege

Die drei Sieger der Kreise A, B und C steigen in die 1. Amateurliga auf. Zusätzlich wird auch dem Sieger der Entscheidungsspiele (drei Zweitplatzierte + Pokalsieger) das Aufstiegsrecht zuteil. Steigen aus der 1. Amateurliga mehr als fünf Teams ab, steigt der Sieger der Entscheidungsspiele nicht auf, sondern kommt in die Rangliste für eventuelle freie Plätze. Gewinnt ein Meisterschafts-Absteiger den Pokal und danach die Entscheidungsspiele, darf er in der Kategorie verbleiben. Das Aufstiegsrecht geht an den Zweitplatzierten der Entscheidungsspiele über.


Abstiege

1. FALL: Vier oder fünf Absteiger aus der 1. Amateurliga
In diesem Falle bliebe es bei sechs Absteigern in der 2. Amateurliga, sprich zwei Teams pro Kreis .

2. FALL: Sechs Absteiger aus der 1. Amateurliga
Dann würden sieben Mannschaften in die 3. Amateurliga absteigen. Neben den sechs Teams aus Fall 1 trifft es auch noch den Verlierer der Entscheidungsspiele zwischen den drei Drittletzten der Kreise A, B und C.




SN/td


Autor: sportnews

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