a Fußball

Aus Mitleid: Schiri bricht Spiel beim Stand von 1:25 ab

Es gibt Geschichten, die schreibt nur der Amateurfußball: Eine solche Story hat sich vor kurzem in einer der untersten Ligen Deutschlands ereignet.

In der Kreisliga B2 (vergleichbar mit der 3. Amateurliga hierzulande) in Moers (Nordrhein-Westfalen) trafen vor einer Woche Schwafheim II und Moers aufeinander. Das Problem: Erstgenannte Mannschaft trat mit nur acht Spielern an und wurde vom Gegner regelrecht auseinandergenommen. Nach 32 Minuten stand es bereits 15:0 für Moers und auch der Ehrentreffer kurz vor der Pause brachte keine Wende. Bis zur Halbzeit stand es 18:1 für Moers, nach dem Seitenwechsel schraubte man das Ergebnis weiter in die Höhe – bis der Schiedsrichter ein Einsehen hatte. Nach dem 25:1 in der 60. Minute brach der Referee aus Mitleid die Partie ab. Ein Moers-Stürmer hattezu diesem Zeitpunkt schon zehn Mal eingenetzt.

Ob ein solcher Spielabbruch regelkonformist, darf aber angezweifelt werden. Normalerweise ist ein Abbruch nämlich nur dann zulässig, wenn aufgrund von Platzverweisen oder Verletzungen weniger als sieben Spieler einer Mannschaft auf dem Platz stehen. Ob dies tatsächlich der Fall war, ist nicht bekannt.




Autor: sportnews