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Hofft auf mehr Einheit: Aleksander Ceferin. © APA/afp / RICHARD JUILLIART

Ceferin lobt Vereine für Rückzug

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat den Rückzug der englischen Vereine aus der geplanten Super League begrüßt und hofft auf eine dauerhafte Kooperation mit den Fußball-Spitzenclubs. „Ich habe gestern gesagt, dass es bewundernswert ist, einen Fehler zuzugeben, und diese Vereine haben einen großen Fehler gemacht“, sagte der Slowene.

„Aber sie sind jetzt wieder in der Reihe und ich weiß, dass sie nicht nur unseren Wettbewerben, sondern dem gesamten europäischen Spiel viel zu bieten haben“, betonte der 53-Jährige.


In der Nacht zu Mittwoch hatten alle sechs englischen Teams um Meister FC Liverpool nach massivem Druck von Fans und Öffentlichkeit ihren Verzicht auf die Gründung einer geschlossenen Eliteliga in Konkurrenz zur Champions League der UEFA verkündet. Auch bei Inter Mailand, dem FC Barcelona und bei Atlético Madrid soll der Rückzug bevorstehen. Lediglich von den ursprünglichen Initiatoren Juventus Turin und Real Madrid sowie vom AC Mailand gab es noch keine öffentlich geäußerten Tendenzen zur Aufgabe des hoch umstrittenen Projekts.

Nach Bekanntgabe der Vereine eine Super League zu gründen, waren zunächst Bestrebungen der FIFA und UEFA laut geworden, ebenjene Vereine sofort aus allen Bewerben zu werfen. Dies hätte für Manchester City, Real Madrid und den FC Chelsea das Aus im Halbfinale der Champions League bedeutet.

Ceferin will nun aber offenbar von unmittelbaren Konsequenzen für die einsichtigen Abweichler absehen. „Das Wichtigste ist jetzt, dass wir weitermachen, die Einheit, die das Spiel zuvor genossen hat, wieder aufbauen und gemeinsam vorankommen“, sagte der Chef des Fußball-Kontinentalverbandes.

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