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Rassige Duelle, wie hier zwischen St. Georgen und Ahrntal, gibt es wieder (Griessmair) Michael Osti soll Eppan aus dem Keller schießen (SN/hk) Fabio Bertoldi will die 35-Tore-Marke knacken

Comebacks und Torrekorde: Die heißesten Fragen zum Oberliga-Start

Am Sonntag geht die Oberliga wieder los. Packende Duelle, sowohl im Titel- als auch im Abstiegskampf, gibt es von der ersten Minute an. Wir sind den spannendsten Fragen vor dem ersten Rückrundenspieltag nachgegangen.


Ist Trient noch zu stoppen?

Theoretisch ja, realistisch gesehen wohl nein. Die Fußballer aus der Nachbarregion haben zwar „nur“ vier Punkte Vorsprung auf den Bozner FC. Dass das mit zahlreichen Stars bestücke Ensemble nach einer bärenstarke Hinrunde im zweiten Saison-Teil aber noch locker lässt, das scheint unwahrscheinlich. Auch die SportNews-Leserschaft geht davon aus, dass der Oberligameister 2016/17 auf den Namen Trient lautet: Bei einer Umfrage glaubten 77 Prozent von knapp 500 Votern, dass Trient niemand mehr gefährlich wird. Doch der Fußball wäre nicht der Fußball, wenn er nicht immer wieder die eine oder andere Überraschung parat halten würde.


Knackt Fabio Bertoldi die 35-Tore-Marke?

Langsam aber sicher gehen den hiesigen Sportredaktionen die Superlativen für diesen Mann aus. Bereits in der letzten Saison verzückte Bertoldi mit 33 Toren, heuer hält er nach 15 Spielen bereits bei 19 Buden. Macht er in diesem Tempo weiter, dann ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis die magische 35-Tore-Marke von Peter Mair, aufgestellt in der Landesliga, fällt.


Ist Manuel Pipperger fit für sein Comeback und Debüt im Trikot von St. Georgen?

Ja. Nach dem spektakulären Transfer während der Hinrunde (Pipperger kam vom Ligakonkurrenten Ahrntal) hat er seinen Kreuzbandriss auskuriert und absolvierte die Vorbereitung bei St. Georgen voll mit. Es bleibt abzuwarten, in welchem System Trainerfuchs Patrizio Morini seine Luxus-Sturmlinie, bestehend aus Orfanello, Albanese, Piffrader, Schwingshackl und Pipperger, aufs Feld schickt.


Wie schwer wiegt bei Naturns der Peter-Mair-Abgang?

Peter Mair ist ein Ausnahmekönner auf dem Platz und ein Spaßvogel in der Kabine. Im Winter hat er Naturns in Richtung Meran verlassen. Seinen Abgang werden die Untervinschger spüren, aber verkraften – immerhin gelten die mannschaftliche Geschlossenheit und der enorme Zusammenhalt als die großen Stärken der Naturnser, mit denen sie bereits in der Vergangenheit für Furore gesorgt haben.


Wie viele Teams steigen ab?

Das große Rechnen, Hoffen und Bangen hat schon begonnen. Der Abstiegskampf wird wieder einmal das Sahnehäubchen der Oberliga-Saison werden – auch, weil die halbe Liga darin involviert ist. Zwischen dem Tabellensiebten Comano und dem Tabellenletzten Eppan klafft eine Lücke von gerade einmal acht Zählern. Die große Frage lautet deshalb: Wie viele Teams steigen ab? Das hängt ganz von der Serie D ab. Steigen ein oderzwei Serie-D-Teams der heimischen Region ab, dann bleibt es bei drei Oberliga-Absteigern. Sollten aber alle drei Vertreter der vierthöchsten italienischen Liganach unten fallen, trifft es vier Oberliga-Teams, die die Saison 2017/18 in der Landesliga absolvieren müssen.



Oberliga, 16. Spieltag (am Sonntag um 15 Uhr)
Bozner FC – Obermais
Calciochiese – Ahrntal
Eppan – Lavis
Trient – Tramin
St. Martin – Arco
St. Georgen – Alense
Naturns – Brixen
Weinstraße Süd – Comano


Tabelle
1. Trient 43 Punkte
2. Bozner FC 39
3. Tramin 28
4. Obermais 28
5. St. Georgen 25
6. Naturns 23
7. Comano 18
8. Arco 17
9. Calciochiese 17
10. Ahrntal 17
11. Brixen 16
12. Weinstraße Süd 14
13. St. Martin 13
14. Lavis 12
15. Alense 11
16. Eppan 10


SN/td

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Autor: sportnews

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