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Wegen des Tränengases musste das Match mehrmals unterbrochen werden. © AFP / RICARDO MALDONADO

Copa-Libertadores-Spiel fünfmal unterbrochen

Das Spiel in der Copa Libertadores zwischen América de Cali und Atlético Mineiro in der Hafenstadt Barranquilla ist wegen der tagelangen Proteste in Kolumbien mindestens fünfmal unterbrochen worden.

Die Fußballer seien wegen der Wirkung des Tränengases, das außerhalb des Stadions eingesetzt wurde, in einer der Pausen sogar einmal in die Kabine gegangen, berichteten kolumbianische und brasilianische Medien am Donnerstag (Ortszeit).


Am Tag zuvor war bereits das Spiel zwischen Junior Barranquilla und River Plate unterbrochen worden, die Partie zwischen Atlético Nacional und Nacional Montevideo am Donnerstag begann mit Verspätung, weil Demonstranten das Hotel blockierten. Zwar waren Partien in Kolumbien wegen der Proteste verlegt worden. Aber der südamerikanische Fußball-Verband Conmebol überzeugte die Delegation von Nacional Montevideo, dass genügend Sicherheit bestünde, um das Spiel auszutragen.

In Kolumbien soll im Sommer – parallel zu den Europameisterschaften – vom 13. Juni bis 10. Juli zusammen mit Argentinien die Copa América stattfinden. Die Copa América ist die traditionsreiche Kontinental-Meisterschaft der Nationalmannschaften in Südamerika.

Seit zwei Wochen kommt es in Kolumbien zu vielen gewalttätigen Protesten und Ausschreitungen, es gab bisher mindestens 42 Tote.

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