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Weiterhin der Wunschstürmer beim FCS: Ettore Gliozzi. Kehrt Manuel Fischnaller zum FCS zurück? Eher nicht.

Der FC Südtirol ist weiterhin auf Stürmersuche

Wenn der FC Südtirol am Samstag, den 13. Jänner, auf Wacker Innsbruck trifft, dann soll der neue Stürmer schon mit an Bord sein. Im Fokus steht weiterhin Ettore Gliozzi. Ein anderer alter Bekannter ist hingegen kein Thema.

Am 8. Jänner geht es beim FC Südtirol mit dem Training wieder los. Zweimal am Tag wird Trainer Paolo Zanetti seine Mannschaft trainieren lassen. Im Idealfall ist der neue FCS-Stürmer dann schon mit dabei. Spätestens aber am 13. Jänner, wenn es zum Testspiel gegen Innsbruck kommt. „Ja, das ist das Ziel“, bestätigt FCS-Geschäftsführer Dietmar Pfeifer. Während die Mannschaft zur Zeit im Urlaub ist und frei hat, arbeiten die Clubbosse am Kader für die Rückrunde.


Gliozzi weiterhin der Wunschkandidat

Dass der FC Südtirol eine Alternative im Sturmzentrum sucht, ist bekannt – dass es mehr als ein Lückenfüller sein soll, ebenfalls. Der Wunschkandidat der Weiß-Roten ist weiterhin Ettore Gliozzi. Auch wenn es starke Konkurrenz gibt, hat Pfeifer den 22-jährigen nicht abgeschrieben: „Es liegt an ihm zu entscheiden, wohin er wechselt. Wenn er zu uns kommt, würden wir uns freuen.“

Fakt ist, dass mit Padova und Livorno zwei Serie-C-Klubs ins Spiel gekommen sind, denen der FC Südtirol sportlich und finanziell nicht das Wasser reichen kann. Padova führt die Tabelle in Guppe B an, Livorno ist Erster in der A-Staffel. Dem FC Südtirol bleibt nichts anderes übrig, als auf den Wohlfühl-Faktor zu setzen. In 69 Spielen für den FCS hat Gliozzi 25-mal getroffen.


Fischnaller kommt wohl nicht

Noch unwahrscheinlicher als Gliozzi, ist ein Transfer von Manuel Fischnaller. Der 26-jährige Signater ist bei Alessandria zwar nicht glücklich, für den FC Südtirol ist er aber zu teuer. Zwar will Fischnaller nichts ausschließen („Im Fußball weiß man sowieso nie was passiert.“), aber eine Winter-Rückkehr nach Bozen ist sehr unwahrscheinlich. Auch weil Fischnaller noch eineinhalb Jahre Vertrag bei Alessandria hat und der Verein viel Geld in ihn investiert hat. Zum FC Südtirol hat Fischnaller im Moment keinen Kontakt – das hat auch Pfeifer bestätigt.

Fischnaller, der weiterhin die Serie B im Visier hat, kommt bei Alessandria heuer nicht richtig auf Touren. Zwar hat er 13-mal in der Serie C gespielt und dabei viermal getroffen, Fixpunkt ist er aber keiner. Nur einmal kam Fischnaller über die volle Distanz zum Einsatz. Zufrieden ist er damit nicht: „2017 war mein bisher schwächstes Jahr. Ich erwarte mir mehr und will endlich wieder Kontinuität finden.“

Fischnaller will zurück in die Serie B und daraus macht er auch keinen Hehl. „Ich war schon dort und ich weiß, dass es realistisch ist. Entweder durch einen Wechsel oder durch einen Aufstieg – die Serie B ist mein Ziel“, so der Alessandria-Stürmer.


De-Luca-Wechsel verzögert sich


Auch Manuel De Luca, der beim FC Südtirol groß geworden ist und aktuell bei Torino unter Vertrag steht, wird nicht nach Bozen zurückkehren. Er ist kein Thema und steht kurz vor einem Wechsel in die Serie C zu FCS-Gegner Renate. Allerdings wird sich der Transfer, der eine Leihe ohne Kaufoption sein wird, noch etwas hinauszögern. Bei Torino sind im Moment Andrea Belotti, Adem Ljajic und Simone Edera verletzt. Es herrscht also akuter Stürmermangel, deshalb will der Serie-A-Ligist den 19-jährigen De Luca nicht sofort abgeben.


SN/cst

Autor: sportnews

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