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Pleite für Schalke auch unter Stevens und Büskens © FIRO/SID

Schalke verliert auch mit Stevens weiter

Auch mit seinem Jahrhunderttrainer Huub Stevens hat Fußball-Vizemeister Schalke 04 seinen dramatischen Absturz nicht gestoppt.

Im ersten Spiel des Niederländers auf der Trainerbank seit 1133 Tagen verloren die Königsblauen 0:1 (0:1) gegen RB Leipzig und rutschten mit der sechsten Pflichtspielpleite in Folge noch tiefer in den Bundesliga-Abstiegskampf.

Stevens, der zuletzt am 7. Februar 2016 die TSG Hoffenheim gecoacht hatte, sah zwar eine verbesserte Schalker Mannschaft. Vier Tage nach dem 0:7-Debakel in der Champions League bei Manchester City, das seinen Vorgänger Domenico Tedesco den Job gekostet hatte, zeigten die Gelsenkirchener Kampfgeist und mehr Stabilität. Zu Zählbarem reichte es aber nicht, weil Nationalspieler Timo Werner (14.) Leipzig den fünften Auswärtssieg der Rückrunde sicherte.

Wie Tedesco vertraute Stevens in seinem ersten Spiel als Schalke-Trainer seit sechseinhalb Jahren auf U21-Nationaltorwart Alexander Nübel zwischen den Pfosten. Den verbannten Mark Uth holte er zurück ins Team und stellte außerdem den unter Tedesco aufs Abstellgleis geschobenen Sebastian Rudy in die Startelf. Von den Manchester-Rekordverlierern standen immerhin noch acht beim Anpfiff auf dem Platz.

Drei Tore durch Weghorst: Wolfsburg schießt sich aus Mini-Krise

Mit drei Toren in fünf Minuten hat der VfL Wolfsburg seine Mini-Krise beendet und sich im Kampf um die Europacupplätze eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Wölfe gewannen im ersten Spiel nach dem feststehenden Abschied von Noch-Trainer Bruno Labbadia zum Saisonende gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit 5:2 (1:1).
Grundstein dafür war Wolfsburgs Vollgasfußball zwischen der 54. und 59. Minute, der mit den Treffern durch Torjäger Wout Weghorst (54. und 59.) und Innenverteidiger Robin Knoche belohnt wurde. Davor hatte Kaan Ayhan die Gäste nach einer halben Stunde mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung gebracht, ehe Geburtstagskind Admir Mehmedi (28) der 1:1-Ausgleich für die Wölfe gelang (34.). Benito Raman verkürzte für die Fortuna noch einmal zum zwischenzeitlichen 2:4 (66.), ehe erneut Weghorst den Schlusspunkt setzte (88.).

Abstiegskandidat Hannover seit 511 Tagen ohne Auswärtssieg

Bundesliga-Abstiegskandidat Hannover 96 hat seine eklatante Auswärtsschwäche auch beim FC Augsburg nicht abgelegt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Doll musste sich trotz einer Halbzeitführung noch mit 1:3 (1:0) geschlagen geben und ist seit 511 Tagen ohne Erfolg in der Fremde. Die Hoffnung auf den Klassenverbleib wird immer geringer.
Hannovers Stürmer Hendrik Weydandt (8.) brachte sein Team früh in Führung. Für im Laufe des Spiels stärker werdende Augsburger egalisierte der eingewechselte Sergio Cordova (65.). Jonathan Schmid (78.) mit einem direkten Freistoß und Andre Hahn (86.) drehten mit ihren Toren endgültig das Spiel.

Leihgabe Zuber rettet Stuttgart wichtigen Punkt

Ausgerechnet Steven Zuber hat dem VfB Stuttgart im Duell mit der TSG Hoffenheim einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf gerettet. Der Schweizer, der von den Kraichgauern bis Saisonende an die Schwaben ausgeliehen ist, erzielte in der 66. Minute aus dem Nichts den Ausgleich zum für die Gastgeber etwas schmeichelhaften Endstand von 1:1 (0:1). Bis dahin waren die Gäste die bessere Mannschaft mit einer Vielzahl von Chancen, die allerdings nur der starke Andrej Kramaric zu einem Treffer nutzen konnte (37.).



Augsburg – Hannover 3:1
Tore:
0:1 Weydandt (7.), 1:1 Córdova (63.), 2:1 Schmid (77.), 3:1 Hahn (84.)

Schalke 04 – Leipzig 0:1
Tor:
0:1 Werner (14.)

Stuttgart – Hoffenheim 1:1
Tore:
0:1 Kramaric (41.), 1:1 Zuber (65.)

Wolfsburg – Düsseldorf 5:2
Tore:
0:1 Ayhan (29.), 1:1 Mehmedi (33.), 2:1 Weghorst (53.), 3:1 Knoche (57.), 4:1 Weghorst (60.), 4:2 Raman (65.), 5:2 Weghorst (88.)

Autor: sid

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